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1,6 Millionen Euro für Elektromobilität

Trier. 1,6 Millionen Euro wollen die Stadtwerke Trier in den Bereich Elektromobilität stecken. Gemeinsam mit der Fachhochschule Trier und einem Unternehmen aus der Energie- und Automationstechnik haben sie den Zuschlag für das Bundesforschungsprojekt "econnect Germany" erhalten.

Trier. Strom aus Sonnen- und Windenergie als alternative Antriebsenergie in Elektroautos oder -fahrrädern zu nutzen, dazu arbeiten die SWT mit der FH Trier und ABB Deutschland, einem führenden Technologiekonzern der Energie- und Automationstechnik, im Rahmen des Bundesforschungsprojekts "econnect Germany" zusammen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, rund 1,6 Millionen Euro über die Gesamtlaufzeit von zweieinhalb Jahren in dieses Projekt zu investieren. Ein Teil davon soll über den Förderzuschlag abgedeckt werden. Die SWT rechnen mit einer endgültigen Bewilligung bis Ende des Jahres.
Der Schlüssel zum Erfolg der erneuerbaren Energien liege darin, Angebot und Nachfrage beziehungsweise Erzeugung und Verbrauch zusammenzuführen, sagt SWT-Vorstand Olaf Hornfeck. "Elektrofahrzeuge spielen dabei eine Schlüsselrolle, weil die Batterien in den Fahrzeugen auch als Stromspeicher eingesetzt werden können," erläutert er die Motivation der SWT, sich als eines von sieben deutschlandweiten Stadtwerken an dem Forschungsprojekt zu beteiligen. Dazu liefere der Forschungsverbund aus Technikern und Informatikern der FH sowie Psychologen der Uni die Technologie, ergänzt FH-Professor Jörn Schneider. red