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200 Zeitzeugen erinnern sich: Buch "Gefallene Festungen" beschreibt letzte Kriegswochen in Hochwald und Ruwertal

 Sie haben für ihr Buch „Gefallene Festungen“ sieben Jahre recherchiert: Tobias Blasum (links) und Hermann Bonert. TV-Foto: Albert Follmann
Sie haben für ihr Buch „Gefallene Festungen“ sieben Jahre recherchiert: Tobias Blasum (links) und Hermann Bonert. TV-Foto: Albert Follmann FOTO: (h_tl )
Osburg/Trier. Das Buch "Gefallene Festungen" von Tobias Blasum und Hermann Bonert beschreibt das Ende des Zweiten Weltkriegs im Osburger Hochwald und im Ruwertal. Das 550 Seiten umfassende Werk gibt es jetzt im Handel.

Osburg/Trier. Ausführlich geht das Buch auf den Volkssturm im Gau Moselland ein, auf den Vormarsch der Amerikaner an der Ruwer, die Kämpfe im Ruwertal und im vorderen Osburger Hochwald, die Schlacht von Waldrach und die Besetzung von Osburg. Eindringlich schildern die Autoren ihre Entdeckungen in Archiven und ihre eindringlichen Begegnungen mit Zeitzeugen.
Einer der Befragten erzählt: "Meine Schwester und ich schliefen in Etagenbetten unter der Bunkerdecke, die voller Kondenswassertropfen hing. Wir wurden ständig geweckt, weil uns das kalte Wasser ins Gesicht tropfte. Dazu kamen das Krachen der Granaten und das Pfeifen der über uns hinwegfliegenden Geschosse." Viele Zeitzeugen hätten zum ersten Mal so offen über ihre Kriegserlebnisse berichtet, sagen die Autoren. Das Buch "Gefallene Festungen" hat 550 Seiten, 400 Abbildungen und 1400 Quellennachweise. Es kostet 29,90 Euro. Bücher können per E-Mail über
festungen@kieselkaul.de und bei den beiden Buchautoren Hermann Bonert und Tobias Blasum bestellt werden.
Verkaufsstellen in Trier sind die Mayersche Buchhandlung und Stephanus. alf