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Verkehr
Radverkehr in Trier: „Ein Konzept für die Ostallee ist die Quadratur des Kreises“

FOTO: Friedemann Vetter
Trier. Wie schwierig die Situation für den Radverkehr in der Ostallee ist, wissen alle Fraktionen des Trierer Stadtrats. „Eine Lösung dort ist die Quadratur des Kreises“, formuliert Baudezernent Andreas Ludwig die Herausforderung. „Wir hatten eine Lösung, aber die ist wegen des Erhalts der Tankstelle nicht mehr möglich.“ Von Rainer Neubert
Rainer Neubert

Wie schwierig die Situation für den Radverkehr in der Ostallee ist, wissen alle Fraktionen des Trierer Stadtrats. „Eine Lösung dort ist die Quadratur des Kreises“, formuliert Baudezernent Andreas Ludwig die Herausforderung. „Wir hatten eine Lösung, aber die ist wegen des Erhalts der Tankstelle nicht mehr möglich.“

Der gemeinsame Antrag von Linken und Bündnis 90/Die Grünen „Radverkehr im östlichen Alleenbereich sicherer machen“ fand dennoch nach langer und intensiver Diskussion nicht die Mehrheit des Stadtrates (40 Nein- und elf Jastimmen). Grund dafür war vor allem die Forderung, für eine Lösung ausschließlich die bauliche oder optische Abtrennung von Bereichen auf der Fahrbahn in Erwägung zu ziehen.

Während Thomas Albrecht (CDU) von einem drohenden Verkehrskollaps durch eine solche Festlegung sprach, verwies Rainer Lehnart (SPD) auf den Arbeitskreis Radverkehr, der es zum Ziel habe, das Radverkehrskonzept der Stadt umzusetzen. Alle Fraktionen seien daran beteiligt. „Ich will eine Umweltspur nicht ausschließen, aber die Überlegungen zu einer Verbesserung der Situation in der Ostallee gehören dorthin.“ Eine knappe Mehrheit des Rates schloss sich dieser Meinung an und stimmte auch gegen einen Änderungsantrag der FDP, auf die Vorfestlegung für mögliche Lösungen zu verzichten.