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Anziehungspunkt in maisgelb

Die triste, ungenutzte Ecke Kantstraße/Fröbelstraße soll ein Platz mit Aufenthaltsqualität werden. Foto: Cordula Fischer
Die triste, ungenutzte Ecke Kantstraße/Fröbelstraße soll ein Platz mit Aufenthaltsqualität werden. Foto: Cordula Fischer
ZEWEN. (cofi) Ein lang ersehntes Projekt nimmt in Zewen Formen an. Die Gestaltung des Platzes an der Fröbelstraße, Ecke Kantstraße, zu einem Ort, der zum Verweilen einlädt, wünschen sich die Zewener seit vielen Jahren. Claudia Held und Rainer Bach vom Büro Architektur und Raum haben dem Ortsbeirat erste Pläne vorgestellt.

Balance, Ruhe und Bewegung soll der Platz Ecke Kantstraße und Fröbelstraße ausstrahlen und genügend Einblicke gewähren. Beleuchtete Pflanzblöcke und Hochbeete, Informationstafeln, ein elektrischer Christbaumständer und Sitzbänke gehören zur Konzeption. Die Fahnenmasten könnten bestehen bleiben, ein Wasserelement die Atmosphäre verbessern und die Pflasterung in maisgelb den Platz hervorheben.Patenschaften für die Grünanlagen

In die weitere Planung sollten die Bürger und ihre Wünsche einbezogen werden, sagte Claudia Held. Auch Patenschaften für die Pflege der Beete könnten vergeben werden, damit die Identifikation steige und der neue Platz vor Vandalismus geschützt werde. Der vorläufige Plan soll zunächst an die Stadtverwaltung gehen und dort weiter diskutiert werden, bevor ein konkreter Plan gefertigt wird. Den Antrag des Vereins Mäusenest auf Zuschüsse aus dem Ortsteilbudget stellte der Ortsbeirat zurück, bis über die Aufnahme der neuen Kindertagesstätte in den Bedarfsplan entschieden wurde. Den Kindergarten Zewen planen die Politiker hingegen mit 3000 Euro zu unterstützen. Dort werden ab Januar 2006 auch zweijährige Kinder betreut, für die ein Mittagessen zubereitet werden soll. Der Zuschuss vom Ortsbeirat soll für die Ausstattung der Küche verwendet werden, während weitere Umbauten wie die Sanierung der sanitären Anlagen vom Bistum getragen werden. Ebenso einstimmig genehmigten die Politiker einen Antrag, eine Straßenbeleuchtung entlang des Radweges von Oberkirch bis in Höhe des "Moselaner" zu installieren. Auch der Investitions-Vorlage von jährlich rund 24 270 Euro für den nächsten Doppelhaushalt stimmte der Ortsbeirat zu.