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Gesellschaft
Beim Frühstück kommen sie ins Gespräch

Gut besucht: 80 Alt- und Neu-Konzer frühstücken zum Auftakt der Interkulturellen Wochen gemeinsam.
Gut besucht: 80 Alt- und Neu-Konzer frühstücken zum Auftakt der Interkulturellen Wochen gemeinsam. FOTO: Verbandsgemeinde Konz
Konz. Konzer verschiedener Nationen haben die Interkulturellen Wochen eröffnet. Bis Oktober gibt es viele Chancen zum Austausch.

Die Interkulturellen Wochen in Konz haben begonnen. Den Auftakt bildete das 10. Interkulturelle Frühstück im Konzer-Doktor-Bürgersaal. Fast 80 Konzer unterschiedlichster Nationen waren zu Gast.

„Ich werte dies als Anerkennung und Erfolg unserer Arbeit der vergangenen Jahre“, sagte Gisela Krämer, Beauftragte des Landkreises Trier-Saarburg für Migration und Integration – mit etwas Wehmut, da es wohl ihr letztes Interkulturelle Frühstück als Gastgeberin war.

Veranstalter der Interkulturellen Wochen sind neben Krämer auch Netzwerksprecher Thomas Zuche vom Projekt „Flucht und Asyl“ des Caritasverbands Trier sowie die Interkulturellen Fachkräfte der Konzer Kindertagesstätten. Ihnen dankte Gisela Krämer besonders für die „langjährige und hervorragende Unterstützung“. Auch die lokale Partnerschaft für Demokratie in der VG Konz trägt zu der Veranstaltungsreihe bei. Die Interkulturellen Wochen in Konz dauern bis zum 3. Oktober.

Ziel ist, das Zusammenleben in der multikulturellen Stadt Konz zu stärken. Joachim Weber, Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde (VG) Konz, sagte bei der Auftaktveranstaltung: „Dieses Frühstück bietet immer wieder einen idealen Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Vorurteile abzubauen und das Miteinander zu fördern.“ Er verwies auf das Motto aller Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen in Konz: „Vielfalt erleben“.

Die Gäste genossen das Frühstücksbüfett mit Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern. Die Atmosphäre war locker, das Essensangebot so vielfältig wie die Gäste. Darunter waren auch Bernhard Marx, Beigeordneter der Stadt Konz, Peter Musti, Behindertenbeauftragter der Verbandsgemeinde Konz, Iris Molter-Abel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Konz, Netzwerksprecher Dominik Schnith sowie Dieter Klever, Ortsvorsteher im Tälchen.

Weitere Informationen zu den Interkulturellen Wochen in Konz sowie zum Programm gibt es auf den Webseiten der Stadt und Verbandsgemeinde Konz (www.konz.eu) und der Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz (www.demokratie-leben-konz.de)