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Genuss
Bierfestival in Trier: Ein Hoch auf den Hopfen

Das 5. Trierer Bierfestival startet am Freitag in Olewig.
Das 5. Trierer Bierfestival startet am Freitag in Olewig. FOTO: dpa / Stefan Sauer
Trier. Kleine, feine Brauereien und ihre fantasievollen Kreationen: Das 5. Trierer Bierfestival startet am Freitag in Olewig. Zu probieren gibt’s mehr als 100 Sorten. Von Rebecca Schaal
Rebecca Schaal

Das Trierer Bierfestival geht am Wochenende zum fünften Mal in Olewig über die Bühne – und darf jetzt schon als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden.

Rückblick: Oktober 2014, der Trend der Craftbierszene schwappt nach Trier über, mitten hinein in den Weinort Olewig, zum Blesius Garten. Da, wo das Trierer Kraft Bräu gebraut wird. Genau darum geht’s bei den Craftbieren nämlich: kleinere Brauereien, die sich durch Fantasie und Experimentierfreude auszeichnen. Strömen beim ersten Mal vor allem die eingefleischten Bier-Fans zum Festival, hat sich das in den vergangenen vier Jahren geändert. Denn mittlerweile hat sich auch in Trier herumgesprochen, dass beim Craftbier für fast jeden Geschmack etwas dabei ist – von sehr süffig bis ziemlich schwer.

Zudem wird das Bier auf Wunsch als Probiergröße von 0,1 Litern angeboten, damit möglichst viele Sorten getestet werden können. Und das wollten im vergangenen Jahr so viele Besucher, dass der Einlass zeitweise sogar geschlossen werden musste.

Am Freitag geht’s los: 17 Brauer und Bierdealer schenken dann mehr als 100 Sorten aus. Neu dabei – passend zum Fußball-Länderspielklassiker Deutschland-Niederlande am Samstag: die Brauerei Brouwstudio aus den Niederlanden. Mal sehen, wer sich dann mit Isabella trösten muss (so heißt das Kellerbier der Niederländer).

Bekannt sind Craftbiere nämlich auch für ihre kreativen Namen. Eine kleine Auswahl: Schokolator, Poor but Hoppy, Smokey Eisbock, Roter Hoptober und Pils Brosnan.