| 13:53 Uhr

Bundespolizei ermittelt nach Waggon-Brand - Erneut Verdacht auf Brandstiftung

FOTO: Agentur Siko
Trier-Pfalzel. Die Berufsfeuerwehr Trier und die Löschzüge Pfalzel und Biewer haben heute einen in Brand geratenen ausrangierten Eisenbahnwaggon in Trier-Pfalzel gelöscht. Nach TV-Informationen soll es sich vermutlich erneut um Brandstiftung gehandelt haben. Die Bundespolizei ermittelt vor Ort.

(cus) Feueralarm in Trier: Am frühen Nachmittag schlugen Flammen aus einem alten Personenzugwaggon, der auf einem Gleis des ehemaligen Bahnbetriebswerks am Mäusheckerweg in Ehrang abgestellt war. Die Berufsfeuerwehr Trier und die Freiwilligen Feuerwehren Biewer und Pfalzel rückten zum Einsatz aus. Gegen 13.30 Uhr war der Brand gelöscht. Der Waggon brannte komplett aus. Verletzt wurde niemand.

"Die Brandursache ist noch unklar, wir ermitteln", sagt Pressesprecher Rudolf Höser von der Bundespolizei-Inspektion Trier. Die Bundespolizei ist zuständig, da es sich um Bahngelände handelt. Auch Beamte der Kriminalpolizei Trier sind vor Ort.

Seit dem 15. Mai beschäftigt eine Brandserie die Kripo. Gleich drei Mal brannte es im Stadtteil Ruwer, einmal in Ehrang und heute in Pfalzel. Auch im jüngsten Fall könnte es sich wieder um Brandstiftung gehandelt haben, da der Waggon seit langer Zeit auf dem Abstellgleis stand und nicht in Betrieb war. Ein technischer Defekt gilt daher als unwahrscheinlich.