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Christen suchen in Trier nach gemeinsamen Antworten

Superintendent Carl Hecker (Evangelisch-methodistische Kirche), Vikarbischof Evmenios von Lefka (Griechisch-Orthodoxe Metropolie), Triers Bischof Stephan Ackermann, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (Evangelische Kirche im Rheinland) und Siegfried Schmitt (Vorsitzender der ACK-Region Südwest, von links) beim Eröffnungsgottesdienst des Ökumenischen Forums im Trierer Dom. TV-Foto: Friedemann Vetter
Superintendent Carl Hecker (Evangelisch-methodistische Kirche), Vikarbischof Evmenios von Lefka (Griechisch-Orthodoxe Metropolie), Triers Bischof Stephan Ackermann, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (Evangelische Kirche im Rheinland) und Siegfried Schmitt (Vorsitzender der ACK-Region Südwest, von links) beim Eröffnungsgottesdienst des Ökumenischen Forums im Trierer Dom. TV-Foto: Friedemann Vetter
Trier. Mit einem Gottesdienst im Dom ist gestern Nachmittag ein internationales ökumenisches Forum eröffnet worden. In den nächsten Tagen werden hochkarätige Kirchenvertreter in Trier erwartet. Rolf Seydewitz

Trier. Im Vorfeld der Mitte April beginnenden Heilig-Rock-Wallfahrt wollen die rund 200 Teilnehmer des bis Freitag dauern den Forums über die Herausforderungen diskutieren, vor denen die christlichen Kirchen heute gemeinsam mit anderen Religionen stehen.
"Die Ökumene ist uns allen ausgesprochen wichtig; zu Bemühungen um die Ökumene gibt es keine Alternative", sagte Triers Bischof Stephan Ackermann zu Beginn des Treffens. Das Forum werde sich nicht "irgendwelchen abstrakten Fragen" widmen, sondern ganz konkret die Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft thematisieren, auf die Christen eine gemeinsame Antwort geben müssten.
Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche im Rheinland, Präses Nikolaus Schneider. Beim Forum gehe es auch darum, "sehr konkrete Perspektiven aufzuweisen und Visionen zu entwickeln, wie die Ökumene weitergeführt werden kann und soll".
Das fünftägige Treffen im Robert-Schuman-Haus ist hochkarätig besetzt. Zugesagt haben etwa der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch (Rom), der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Olav Fykse Tveit (Genf), Metropolit Augoustinos (Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland), Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche), der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, und der Trie rer Professor Gerhard Robbers, der auch Präsident des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags im nächsten Jahr ist.