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Club 11 in Trier eröffnet wieder

Da war alles in Ordnung im Club 11: Alexander Brittnacher und Oliver Neufang (rechts) posieren kurz vor der Eröffnung am DJ-Pult. TV-Foto: Archiv/Friedemann Vetter
Da war alles in Ordnung im Club 11: Alexander Brittnacher und Oliver Neufang (rechts) posieren kurz vor der Eröffnung am DJ-Pult. TV-Foto: Archiv/Friedemann Vetter
Trier.. Multigastronom Matthias Sonnen eröffnet den geschlossenen Club 11 in der Simeonstraße am Freitagabend, 15. Januar, mit einer 80er- und 90er-Party wieder neu. Sonnen hat laut eigener Aussage alle Auflagen der Stadt erfüllt, so dass die 2014 verhängte Beschränkung auf maximal 50 Besucher nicht mehr gilt. Jörg Pistorius


"Nur 50 Fans dürfen zu Dr. Motte." So titelte der Trierische Volksfreund am 5. Juli 2014. Die Story schilderte einen massiven Konflikt zwischen der Stadt Trier und dem Clubbetreiber Matthias Sonnen. Er wollte den DJ live präsentieren, der vor einem Vierteljahrhundert die Love Parade in Berlin gegründet hatte. Doch der Club 11 in der Trierer Simeonstraße, in dem Dr. Motte spielen sollte, durfte damals nur maximal 50 Besucher hereinlassen. Das besagte eine Verfügung der Stadtverwaltung.

"Die Stadt begründet diese Auflage mit dem Argument, mehr als 50 Leute würden eine Gefahr für Leib und Leben bedeuten", sagte Matthias Sonnen, der seit Jahrzehnten in der Trierer Gastronomieszene aktiv ist und den Club 11 seit 2011 betrieb. "Das ist lächerlich. Wir hatten einen genehmigten Bauantrag und eine Konzession. Und wir haben alle Brandschutz- und Fluchtwegbestimmungen von Anfang an eingehalten. Niemand war bei uns jemals in Lebensgefahr."

Alle Proteste nutzten nichts, die Verfügung blieb bestehen. Sonnen schloss seinen Club vorläufig, da er sich mit dieser Beschränkung nicht rentabel betreiben ließ.

Doch am morgigen Freitag, 15. Januar, geht es wieder los. "Es gibt keine Beschränkung mehr, wir haben alle Auflagen erfüllt", sagt Sonnen dem TV. Zum Start soll eine Party mit Musik der 80er und 90er starten.