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Das Jesuskind und sehr viel mehr

Noch bis zum 21. Januar ist die Krippe in der Pfarrkirche St. Ambrosius in Trier-Nord zu sehen. TV-Foto: Ludwig Hoff
Noch bis zum 21. Januar ist die Krippe in der Pfarrkirche St. Ambrosius in Trier-Nord zu sehen. TV-Foto: Ludwig Hoff
TRIER-NORD. (LH) Eine weitläufige Krippenlandschaft ist seit Weihnachten in der St.-Ambrosius-Pfarrkirche in Trier-Nord zu bewundern.

Für die zehn Helfer der katholischen Kirchengemeinde St. Ambrosius in Trier-Nord gab es an den Tagen vor Weihnachten gehörig was zu tun. Denn: Zur Tradition gehört es, dass in dem Gotteshaus eine nicht gerade als klein zu bezeichnende Krippenlandschaft aufgebaut wurde. Diese beschränkt sich nicht nur auf die unmittelbare Geburtsgeschichte mit Maria, Josef und dem Jesuskind, sondern zu sehen ist sehr viel mehr: Auf einer Fläche von immerhin zwölf mal zwei Metern hüten Hirten ihre Schafe, andere sitzen da oder spielen auf Instrumenten, ein Lagerfeuer mit Kochstelle ist zu sehen, eine Wasserfläche, Engel und viele Details mehr. An der Wand hängt ein riesiges Bild mit der Silhouette von Bethlehem. Nur zur Weihnachtszeit wird das Schmuckstück aus der Versenkung geholt und am seitlichen Kirchenschiff aufgebaut. Die Heiligen Drei Könige wurden erst an Weihnachten dazu gestellt. Bei der Krippe handele es sich um ein Geschenk der Nachbar-Pfarrgemeinde St. Paulin, weiß Petra Groß. Wie alt genau die Krippe ist, sei nicht bekannt. Nur: 1947 habe die Kirchengemeinde die Krippe bekommen. Seitdem wird sie jedes Jahr zu Weihnachten aufgestellt. Anfangs in einem bescheideneren Rahmen als heute. Das Krippengebäude befindet sich laut der Pfarr-Helferin im Ursprungszustand: "Zwar etwas wackelig, aber es hält noch ganz gut." Dass die Figuren die ganzen Jahre nicht gelitten haben, sondern noch immer gepflegt aussehen, sei der jahrelangen Sorge von Hans Heitkötter (92) und in jüngster Zeit von Elmar Breiling zu verdanken. Die Krippe bleibt noch bis zum 21. Januar aufgebaut, denn immer am Samstag nach dem 17. Januar ist in St. Ambrosius Ewig Gebet. Zu diesem Anlass soll die Krippe noch zu sehen sein. Besichtigt werden kann die Krippenlandschaft jeweils zu den verschiedenen Gottesdienstzeiten oder auch nach besonderer Vereinbarung. Für diesen Fall bittet Petra Groß um Anruf unter der Telefonnummer 0651/21322.