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Politik
Verwaltung Trier prüft: Mehr Defibrillatoren fürs Stadtgebiet?

Trier. (woc) Das Rathaus prüft, wo im Stadtgebiet es sinnvoll sein könnte, Defibrillatoren zur Wiederbelebung bei Herzstillstand zu installieren. Zurück geht das auf einen Antrag, den die AfD in der jüngsten Stadtratssitzung gestellt hat.

Die AfD forderte, alle rund 50 Trierer Schulen mit so genannten AED-Geräten auszustatten. Die automatisierten externen Defibrillatoren – auch Defis genannt – können bei plötzlichem Herzflimmern eingesetzt werden, um Betroffene mittels gezielter Stromstöße wiederzubeleben. Zurzeit sind nur drei Trierer Schulen mit solchen Geräten ausgestattet. Dabei kämen in Schulen und ihren Sportstätten häufig größere Menschenmengen zusammen, sagte AfD-Sprecher Michael Frisch. In anderen Städten seien lebensrettende AED-Geräte in Bildungs- und Sporteinrichtungen schon seit längerem die Regel. CDU und Grüne änderten den AfD-Antrag ab: Die Stadtverwaltung soll zunächst eine Übersicht erstellen, wo in städtischen und weiteren öffentlich zugänglichen Einrichtungen – nicht nur in Schulen – Defibrillatoren vorhanden sind. Abhängig von diesem Bericht sollen dann dort, wo es sinnvoll ist, Defis installiert werden. Dem Änderungsantrag von CDU und Grünen nahm der Stadtrat mit großer Mehrheit an.