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| 17:22 Uhr

Theater
Ex-Intendant reserviert Theaterkarte für 2025

Heinz Lukas-Kindermann.
Heinz Lukas-Kindermann. FOTO: Trierischer Volksfreund / Roland Morgen
Heinz-Lukas Kindermann liebt es zu provozieren. Das hat der ehemalige Intendant des Trierer Theaters (1995 bis 2004) während seiner Amtszeit mehr als einmal bewiesen. Dass der 78-Jährige seiner ehemaligen Wirkungsstätte noch immer verbunden ist und er wie in alten Tagen keine Gelegenheit versäumt zu sticheln, bewies er jüngst mit einem Brief, den er Verwaltungsdirektor Herbert Müller schrieb, und der dem TV vorliegt. Von Verona Kerl
Verona Kerl

Darin heißt es: „Für die Eröffnungspremiere des generalsanierten Theaters Trier am Samstag, 20. September 2025, bestelle ich jetzt rechtzeitig eine Karte in der dritten Reihe, Sitzplatznummer 71. Ich bestehe darauf, die Karte selbst zahlen zu dürfen. Es würde mich sehr freuen, wenn die Eröffnungspremiere wie bei der Wiedereröffnung des Theaters am Augustinerhof 1964 mit Ludwig van Beethovens „Fidelio“ stattfinden könnte. Meine Meinung ist – und die teile ich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt: Eine Stadt ohne Theater ist eine tote Stadt! Hinzu kommt eine 2000-jährige Geschichte, denn auch die Römer haben schon hier in Trier Theater aufgeführt, und allein daraus entsteht ja schon eine Verpflichtung. Ich weiß, dass mein Anliegen bei Ihnen in guten Händen ist. Mit vorzüglicher Hochachtung...“ Ein PS kann  sich er nicht verkneifen: „Meine Bestellung gilt auch, wenn die Generalsanierung früher oder später beendet wird.“

Der Vollblut-Theatermann gründete 1998 die Antikenfestspiele in Trier. Zur Aufführung kamen Opernproduktionen und Theaterstücke in den antiken Stätten Trier. Stars wie Anja Silja, René Kollo, Elke Sommer, Ralf Bauer, Hannah Schygulla oder Peter Ustinon spielten oder sangen während der Sommermonate in Trier. 2010 wurden  die Festspiele  aus finanziellen Gründen eingestellt.

Heinz-Lukas Kindermann inszeniert zur Zeit die Mozartoper „Die Zauberflöte“ am Trierer Theater. Premiere ist am Sonntag, 20. Mai, um 18 Uhr. ⇥Verona Kerl