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Kommentar
Die Frisch-Partei

Trier. Michael Frisch ist ein Rechtspopulist. Aber er ist auch intelligent, eloquent und hat schon vor seinem Parteieintritt mit beiden Beinen und festem Beruf im Leben gestanden.

In der Trierer AfD ist keiner, der da mithalten kann. Ohne Frisch liefe wenig bis nichts in der Stadtratsarbeit der AfD. Auch in der Partei hat er das Sagen. Direkt hinter ihm wird's dunkel. Und zwar im doppelten Sinn: Mit Mario Hau hat der Kreisparteitag einen Rechtsaußen zu ihrem Vize gewählt. Auf Facebook und Twitter hetzt der 38-Jährige gegen Flüchtlinge, lobt den Muslim-Bann von US-Präsident Trump ("Trump greift durch! (..) Und Deutschland? Will den Familiennachzug erleichtern und fliegt Migranten selbst ins Land ein.") und freut sich, dass der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel ohne konkrete Vorwürfe seit Monaten in der Türkei im Gefängnis sitzt ("Deniz Yücel? Sollte man da lassen, wo er gerade ist."). Als Vizevorsitzender einer Partei, die sich bürgerlich nennt, taugt so jemand nicht. Die Trierer AfD hat in den vergangenen Monaten fast zehn Prozent ihrer Mitglieder verloren. Geht der Schwund weiter, marginalisiert sie sich selbst. Schade wäre es nicht drum. c.wolff@volksfreund.de

Korrektur

Falsche Zahl: In diesem Kommentar hat der TV behauptet, die Trierer AfD habe in den vergangenen Monaten fast zehn Prozent ihrer Mitglieder verloren. Das ist nach Angaben des Vorsitzenden Michael Frisch nicht korrekt. Im gesamten Jahr sei im Kreisverband Trier eine Mitgliedschaft gekündigt worden; dem stünden elf Neueintritte gegenüber. Insgesamt sei die Zahl der Mitglieder der AfD Trier im laufenden Jahr um mehr als 20 Prozent auf aktuell 65 gestiegen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.