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Die Trommeln weisen den Weg zum Glück

Ibou bringt den Kindern und Jugendlichen vom Jugendtreff Ehrang-Quint das afrikanische Trommeln bei. Foto: privat
Ibou bringt den Kindern und Jugendlichen vom Jugendtreff Ehrang-Quint das afrikanische Trommeln bei. Foto: privat FOTO: (h_st )
Trier. 22 Kinder und Jugendliche haben im Sommerprogramm des Jugendtreffs Ehrang-Quint den senegalesischen Autor Ibrahima Ndiaye, genannt Ibou, kennengelernt. Ibou ist Patenautor des Trie rer Bildungsbündnisses "Kultur macht stark".

Trier. Ibrahima Ndiaye hat den Jugendraum in der Ehranger Merowingerstraße mit seinen Büchern, Fotos, 15 afrikanischen Trommeln und anderen afrikanischen Musikinstrumenten sowie Bildern und Skizzen in eine Musik- und Literaturwerkstatt verzaubert. Schon die Vorstellungsrunde wurde mit der persönlichen Ansprache durch den senegalesischen Künstler, begleitet durch seine Trommel, zu einem Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen. Höhepunkt waren zweifellos die senegalesischen Märchen aus Ibous Fabelbuch "Amadou ma Amadou", die von Ibou erzählt und musikalisch begleitet wurden und von den Kindern und Jugendlichen im Jugendtreff auch als szenisches Spiel aufgeführt wurden.
Das interaktive Erzählen wurde immer wieder unterbrochen von Spiel, Tanz und Trommeln. Mit großer Begeisterung machten die Kinder und Jugendlichen mit und durften sogar selbst die afrikanischen Musikinstrumente bedienen. Im Mittelpunkt standen natürlich die 15 von Ibou mitgebrachten Trommeln.
Das Thema des Bildungsbündnisses, "Mein Traum vom Glück", stellten die Teilnehmer des Sommerprogramms nach afrikanischer Technik in Sandbildern dar, die sie mit nach Hause nehmen durften. Ibrahima Ndiaye zeigte den Kindern und Jugendlichen, welche Vorstellungen die Kinder in Afrika vom Glück haben. So lernten die Kinder und Jugendlichen des Jugendtreffs Ehrang-Quint, die selbst aus ganz unterschiedlichen Ländern kommen, kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Afrika kennen - und es wurde Verständnis für die andere Kultur geweckt. red