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Dritte Fahrspur der „Bitburger“ soll bis Frühjahr 2012 fertig sein

Die Bitburger: Eine zweite Bergabspur soll die Vekehrssituation an diesem Nadelöhr entspannen.
Die Bitburger: Eine zweite Bergabspur soll die Vekehrssituation an diesem Nadelöhr entspannen. FOTO: Archiv
Trier. Bis zur Heilig-Rock-Wallfahrt im Frühjahr 2012 soll die dritte Fahrspur auf der Bitburger Straße fertig gestellt sein. Die Bauarbeiten beginnen in diesem Jahr. Außerdem arbeitet die Stadt Trier an der Verkehrsführung. So gibt es aus dem Stadtrat Vorschläge, den Verkehr aus der Innenstadt zugunsten des Verkehrs in die Stadt hinein ander Kaiser-Wilhelm-Brücke zu ändern.

(woc) Zwei Großbaustellen stehen in diesem Jahr auf der „Bitburger Straße“ zwischen der Kaiser-Wilhelm-Brücke und der Fachhochschule an. Wann, wie lange und wie die wichtige Ein- und Ausfallstrecke dafür gesperrt werden muss, steht noch nicht fest. Der Trierer Stadtrat befasst sich in seiner morgigen Sitzung mit dem Baubeschluss.

Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wird die Bergabspur der "Bitburger" bis auf Höhe der neuapostolischen Kirche im Gillenbachtal zweispurig ausgebaut. Gleichzeitig soll die marode Napoleonsbrücke saniert werden.

Insgesamt kosten die Arbeiten rund 970.000 Euro. Die Stadt rechnet mit einem 60-Prozent-Zuschuss aus Mainz. Die Bauarbeiten sollen möglichst im Sommer beginnen, bis zur Heilig-Rock-Wallfahrt (13. April bis 13. Mai 2012) soll die Fahrbahn wieder komplett zur Verfügung stehen. Der dritte Fahrstreifen soll laut eines Gutachtens die Zeit, in der Pendler täglich am Nachmittag auf der Route im Stau verbringen, um mehr als 60 Prozent reduzieren.

Die CDU-Fraktion im Stadtrat will zur weiteren Entlastung die Verkehrsführung auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke prüfen: Zurzeit steht die mittlere Fahrspur für den Verkehr aus der Innenstadt Richtung "Bitburger" oder Trier-West und Biewer zur Verfügung. Per Ampelschaltung könnte die mittlere Fahrspur allerdings zu bestimmten Zeiten für den Verkehr von der "Bitburger" in Richtung City freigegeben werden, schlägt die CDU vor. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani will die Idee prüfen. "Aber eine solche Regelung dürfte schwierig werden, schließlich wird der Verkehr schon aus der Lindenstraße heraus zweispurig auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke geleitet, schon dort müsste der Verkehrsfluss also geändert werden."