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Eisbär trifft Johnny B. Goode

Mit dem Auftritt der Band-o-Mat-Gewinnerband Two and a half Strings beginnt das Tefftival. TV-Foto: Karin Pütz
Mit dem Auftritt der Band-o-Mat-Gewinnerband Two and a half Strings beginnt das Tefftival. TV-Foto: Karin Pütz FOTO: Karin Pütz (kap) ("TV-Upload P?tz"
Trier. Neue Deutsche Welle, Rock ’n’ Roll, Blues und Polka: Beim mittlerweile vierten Tefftival sind viele Musikrichtungen aufeinandergetroffen - zur Freude der Besucher. Gleich zum Auftakt spielten "Two and a half strings", die Gewinner des vom TV initiierten Band-o-Mat-Wettbewerbs. Karin Pütz

Trier. Im Vorfeld des Tefftivals hat der Band-o-Mat mit entschieden: "Two and a half strings" (zweieinhalb Saiten) dürfen ihren handgemachten Blues-Rock präsentieren (der TV berichtete). Mit ihrem eigenen Song "Hypocrites ain't loyal" haben sie beim Online-Voting die meisten Stimmen bekommen.Tobias Faust (24), Benjamin Hoffmann (20), Sebastian Klimasch (22), Fabian Klimasch (17) und Hanna Landwehr (26) eröffnen mit sauberem Blues-Rock den Abend in der Tufa. Im Publikum sind auch jede Menge Musiker, die beim Sound der Band-o-Mat-Gewinner anerkennend nicken."Hochtalentierte Musiker"

Auch Jordan Bleu, Mitglied mehrerer Bands wie Blues Ninjas und vandermeer, kommt musikalisch auf seine Kosten und meint zu "Two and a half strings": "Wenn man ihr Alter im Kontext sieht, sind das hochtalentierte Musiker." Und: "Sie sehen aus wie Nerds und spielen guten Blues."Nach ihrem Auftritt mischen sich die Mitglieder der Gewinnerband unters feiernde Publikum und hören sich an, was ihre Musikerkollegen spielen.Den Ehrenpreis des Musiknetzwerks erhält Ex-Haus-Leiter Hilger "Bobbel" Hoffmann, der an die Gäste appelliert: "Geht weiter ins Ex-Haus, unterstützt uns!" Inzwischen ist der große Saal der Tufa gut gefüllt. Die Zeiten, in denen sich 600 Gäste dort drängelten, sind wegen Sicherheitsauflagen vorbei. Mehr als knapp 400 Personen sind heute nicht mehr zugelassen.Erinnerungen an die 80er Jahre werden beim Auftritt der Band Herr Berlin wach. Coverversionen von Neue-Deutsche-Welle-Hits wie Eisbär wechseln sich mit selbst komponierten Liedern ab und machen Laune.Im Anschluss frönen "Mausezaus/Trouble no more" dem Southern-Rock, bevor Big Bill Brunsy mit Klassikern wie Johnny B. Goode oder Amapola die Bandbreite ihres Repertoires zeigen. Danach bringen "Ivan Ivanovich and the Kreml Krauts" als letzte Band des Abends mit ihrem punkigen Mix aus Ska und Polka auch den letzten Besucher in Tanzstimmung.Ein gelungenes Weihnachtskonzert endet spät in der Nacht. Ehrenpreisträger "Bobbel" spricht es aus: "Es ist im Sinne von Teff, dass man sich trifft und Spaß hat."volksfreund.de/fotos