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Erste Schritte zum Kirchenparlament

Trier. Bischof Stephan Ackermann hat Christian Heckmann (39) zum Sekretär der für das Bistum Trier ausgerufenen Synode ernannt. Vize-Sekretärin ist Elisabeth Beiling (56). Die beiden übernehmen als Geschäftsführung ab dem 15. November die Verantwortung für die organisatorische und inhaltliche Planung der Synode.

Trier. Christian Heckmann und Elisabeth Beiling übernehmen die Organisation der Synode. Der nächste Schritt wird die Berufung der Vorbereitungskommission der Synode sein. Diese wird dann gemeinsam mit dem Sekretariat klären, wie die Gläubigen in die Vorbereitungen und in die Synode selbst eingebunden werden können, wie der Ablauf sein wird, wie sich die Synode zusammensetzen wird und welche Themen vom Bischof zur Beratung in die Synode eingebracht werden. Die Vorbereitungszeit wird voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern.
Christian Heckmann, der im saarländischen Schwarzenholz aufgewachsen ist, hat seit 2007 im Bistum Trier den Arbeitsbereich Jugendpastoral geleitet. Zuvor war er sechs Jahre Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier. Elisabeth Beiling aus Serrig ist Pastoralreferentin. Zuletzt war sie im Dekanat Ahr-Eifel und in Ahrweiler und Ramersbach eingesetzt. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit lagen bislang auf Jugendarbeit, der Firmvorbereitung und pastoraler Begleitung von Erzieherinnen. Eine Diözesansynode ist eine Versammlung von Geistlichen und Laien des Bistums, die den Bischof im Hinblick auf von ihm vorgelegte kirchliche Themen berät. Ende Juni hatte Bischof Ackermann die Synode für das Bistum Trier ausgerufen. Eine Diözesansynode ist sehr selten. Die letzte Diözesansynode im Bistum Trier gab es 1956. red