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Fast 300.000 Euro: Triumph im DFB-Pokal ist für Eintracht Trier Gold wert

FOTO: Hans Krämer
Trier. Die Liste der Proficlubs, die Eintracht Trier in den vergangenen Jahren aus dem DFB-Pokal gekegelt hat, wird immer länger. Der aktuelle 2:1-Erfolg über den FC St. Pauli hilft dem klammen Verein aber auch finanziell enorm weiter: 287.000 Euro verdient der Club für Fernsehrechte- und Werbevermarktung. Mirko Blahak

Für den Verein ist die neuerliche Pokal-Sensation finanziell Gold wert. Mit dem Einzug in die zweite Runde werden 287.000 Euro aus der Fernsehrechte- und Werbevermarktung in die klamme Clubkasse gespült. Hinzu kommen Zuschauereinnahmen aus einem neuerlichen Heimspiel, die bei einem ausverkauften Moselstadion nach Abzug aller Kosten und Abgaben rund 50.000 Euro betragen.

Die feststehenden Zusatzeinnahmen sollen zur Sicherung des Saisonetats (Gesamtverein: 1,2 Millionen Euro), für Pokalprämien der Spieler und die Verpflichtung von zwei weiteren Akteuren verwendet werden. Eintracht-Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi: "Das Weiterkommen hilft uns sehr. Finanziell, und in der Außendarstellung."

In einer nervenaufreibenden Partie hat Fußball-Regionalligist Eintracht Trier in der ersten DFB-Pokal-Runde den zwei Spielklassen höher angesiedelten FC St. Pauli mit 2:1 bezwungen.

Die letzten Minuten hatten es in sich: Erst das 1:1 durch Mahir Saglik (88.), und nur 60 Sekunden später der Siegtreffer für Trier durch Martin Hauswald (89.). So spannend war es im Moselstadion schon lange nicht mehr. "Wahnsinn, was am Schluss los war. Solche Geschichten schreibt nur der Fußball", jubelte Eintracht-Trainer Roland Seitz.