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Sport
Trierer Firmenlauf: 3175 Teilnehmer schaffen es ins Ziel - Hochschüler ist schnellster Läufer

Zusammen über die Strecke, zusammen ins Ziel, gemeinsam feiern, so liefen beim Bitburger 0,0% Firmenlauf viele Gruppen von Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen über die 5,2 Kilometer lange Strecke.
Zusammen über die Strecke, zusammen ins Ziel, gemeinsam feiern, so liefen beim Bitburger 0,0% Firmenlauf viele Gruppen von Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen über die 5,2 Kilometer lange Strecke. FOTO: Holger Teusch
Bitburger 0,0% Firmenlauf: Zweiter Lauf in der Region mit über 3000 Teilnehmern im Ziel.

TRIER (teu) Der Bass aus den Lautsprechern vor der Arena Trier dröhnt, Zuschauer auf dem Grünstreifen applaudieren, halten Transparente hoch, schwenken Fahnen, Freunden und Arbeitskollegen wird zugewunken - und es wird viel gelacht. Die Stimmung in Triers längster Läuferschlange an diesem sommerlichen Mittwochabend ausgelassen, euphorisch. Deutlich mehr als 3000 Teilnehmer gehen beim vom Trierischen Volksfreund präsentierten Bitburger 0,0% Firmenlauf auf die 5,2-Kilometer-Strecke über die lange Gerade der Herzogenbuscher und Paulinstraße zur Porta Nigra, über den Hauptmarkt und am Dom vorbei zurück in die Arena.
„Phänomenal!“, sagt Christian Brand. Der Vorstandssprecher des Ausrichtervereins Silvesterlauf Trier ist im siebten Himmel. Als zweite Trierer Laufveranstaltung nach dem Stadtlauf registriert der größte Firmenlauf der Region mehr als 3000 Finisher. Exakt sind es 3175 Namen stehen in der Ergebnisliste. Gemeldet waren 3583. „Wir sind rundum zufrieden. Die 3000 war die Traumschallmauer, auf die wir hingearbeitet haben“, sagt Brand.
Mit der fünften Auflage wird die Veranstaltung vom Publikum so gut angenommen, wie es sich die Macher um Brand, Egbert Ries und Pia Bösen immer erhofft haben. „Die Stimmung war der Wahnsinn. Noch besser als letzten Jahr. Total lustig. Herrlich! Man genießt es“, erzählt Michael Basten von der Polizei Trier im Ziel. „Ich fand die Musik und die vielen Leute an der Strecke, die angefeuert haben, ganz toll“, bestätigt Sabine Müller von den Landesforsten Rheinland-Pfalz.
Der Trierer Firmenlauf bringt Nicht- oder Gelegenheitsläufer (noch mehr) in Bewegung. So wie Kathryn Kugel. Sie habe von den Kollegen „mehr oder weniger“ überredet werden müssen. „Ich habe noch versucht mich zu drücken“, sagt die 33-Jährige lachend. Die Hemmschwelle, bei einem öffentlichen Lauf mitzurennen, ist beim Firmenlauf niedrig. Auch nach einer Stunde werden die letzten in der Arena ähnlich gefeiert wie die ersten.
Die waren, wie Andreas Theobald, da schon geduscht. „Ich wohne etwa einen Kilometer von der Arena entfernt“, erzählt der in 16:12 Minuten schnellste Läufer. Im Endspurt setzte sich der Student der Hochschule Trier (und damit Gewinner der Sparkasse-Trier-(Hoch-)Schulwertung) gegen Martin Müller vom Brüderkrankenhaus Trier (BKT/16:13) durch. „Am Anfang war es gar nicht so schnell, aber zum Schluss ziemlich hart. Ich habe auf der Herzogenbuscher Straße versucht, von Martin wegzukommen, aber er hat immer gegengehalten“, berichtet Theobald. Erst auf dem grünen Laufteppich in der Arena kann der 25-Jährige den entscheidenden Schritt vor Müller setzen.
Der 27-Jährige steht aber trotzdem dreimal ganz oben bei den Siegerehrungen. Das Brüderkrankenhaus ist mit 176 Teilnehmern wieder die größte laufende Firma. Außerdem gehen Mixed-, Männer- (jeweils mit Müller) und Frauen-Teamwertung ans BKT.
„Die Stimmung in der Stadt war klasse. Überall waren Leute, die man kennt“, zeigt sich auch die schnellste Frau Lotta Schlund (Team getFit/18:28) von der Stimmung beeindruckt.
Immer größer, immer mehr Läufer, wo ist die Grenze für den Trierer Firmenlauf? „3800, vielleicht 4000 Finisher gehen denke ich ohne größere Probleme“, sagt Brand. In der Arena habe man auch bei schlechterem Wetter noch Kapazitäten. Seit 2014 war Triers Stadtpatron Petrus aber immer auf Seiten der Firmenläufer.

Ergebnislink: https://www.chiplauf.de/de/events/5-bitburger-0-0-firmenlauf-trier-2018/results

Gut isoliert durch die Hitze: Leander Pfeiffer vom Humboldt-Gymnasium.
Gut isoliert durch die Hitze: Leander Pfeiffer vom Humboldt-Gymnasium. FOTO: TV / Holger Teusch
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5. Bitburger-Firmenlauf Trier FOTO: