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Führungswechsel an der Universität

Georg Müller-Fürstenberger. Foto: Uni Trier
Georg Müller-Fürstenberger. Foto: Uni Trier
Trier. Volkswirtschaftler Georg Müller-Fürstenberger hat das Amt des Vizepräsidenten der Uni Trier übernommen. Er will verstärkt auf Kooperationen mit anderen Hochschulen setzen und den Erwerb von Drittmitteln vorantreiben.

Trier. In einer Feierstunde hat die Universität Trier den Amtswechsel im Präsidium offiziell vollzogen: Professor Georg Müller-Fürstenberger ist neuer Vizepräsident für Forschung und Infrastruktur. Er übernahm die Geschäfte von Professor Joachim Hill, dessen Amtszeit nach vier Jahren endet.
Unipräsident Michael Jäckel würdigte die Leistungen Hills, in dessen Amtszeit das Land den Hochschulen einen harten Sparkurs auferlegt habe. Neben der Mitwirkung an den strukturbildenden Prozessen habe Joachim Hill bei der Qualitätssicherung und Internationalisierung Impulse wie die Einführung englischsprachiger Studiengänge gesetzt.
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Nach der Neuordnung der Aufgabenverteilung im Präsidium ist Georg Müller-Fürstenberger als Vizepräsident für Angelegenheiten der Forschung und der Infrastruktur zuständig. Müller-Fürstenberger hat an der Uni Trier seit 2006 die Professur für Kommunal- und Umweltökonomie inne und gehört der Forschungskommission des Senats an. Vier Schwerpunkte will der Volkswirtschaftler als Vizepräsident verfolgen. Erstens den Erwerb von Drittmitteln unterstützen. Zweitens Konzepte für die Qualitätssicherung in der Forschung auf den Weg bringen. Drittens Kooperationen mit Hochschulen vorantreiben, weltweit und regional. Viertens die Bedeutung der Informatik nicht nur für natur-, sondern auch für sozial- und geisteswissenschaftliche Fächer herausstellen. Weiterer Vizepräsident bleibt Professor Thomas Raab, der künftig Angelegenheiten von Studium und Lehre betreut. red