| 20:18 Uhr

Geschichte
Zum Gedenken an deportierte Juden

Trier. Auf Initiative des Ortsbeirats Trier-Mitte/Gartenfeld entstand vor einigen Jahren unter der Federführung des früheren Trierer Oberbürgermeisters Klaus Jensen (SPD) die Arbeitsgruppe „Gedenkstätte für deportierte Juden am Rindertanzplatz“, um einen würdigen Erinnerungsort im Bereich des früheren Bischof-Korum-Hauses an der Rindertanzstraße zu schaffen. 1937 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt, diente dieses Gebäude wie das frühere Gefängnis in der Windstraße zwischen 1941 und 1943 als Sammelstelle, um jüdische Bürger in die verschiedenen Konzentrationslager und die Ghettos in Osteuropa zu deportierten.

Auf Initiative des Ortsbeirats Trier-Mitte/Gartenfeld entstand vor einigen Jahren unter der Federführung des früheren Trierer Oberbürgermeisters Klaus Jensen (SPD) die Arbeitsgruppe „Gedenkstätte für deportierte Juden am Rindertanzplatz“, um einen würdigen Erinnerungsort im Bereich des früheren Bischof-Korum-Hauses an der Rindertanzstraße zu schaffen. 1937 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt, diente dieses Gebäude wie das frühere Gefängnis in der Windstraße zwischen 1941 und 1943 als Sammelstelle, um jüdische Bürger in die verschiedenen Konzentrationslager und die Ghettos in Osteuropa zu deportierten.

Am 17. März 1943 fuhr der letzte Zug von Trier über Berlin nach Theresienstadt. Aus Anlass des 75. Jahrestags lädt Oberbürgermeister Wolfram Leibe zu einer Gedenkveranstaltung für Samstag, 17. März, 11 Uhr, in das Museum am Dom, Bischof-Stein-Platz 1, ein. Eine Teilnahme an der Gedenkstunde am 17. März ist nur möglich nach einer Anmeldung bis spätestens 14. März per E-Mail (ruth.mereien-guerke@trier.de) oder telefonisch: 0651/718-3020.