Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:15 Uhr

Heimat schaffen für junge Flüchtlinge

Kümmern sich mit viel Herz, Überstunden und außergewöhnlichem Engagement um die jungen Flüchtlinge: das Johanniter-Team in Waldrach. Foto: Verein
Kümmern sich mit viel Herz, Überstunden und außergewöhnlichem Engagement um die jungen Flüchtlinge: das Johanniter-Team in Waldrach. Foto: Verein FOTO: Herbert Thormeyer (doth) ("TV-Upload Thormeyer"
WALDRACH. WALDRACH (doth) Die Johanniter im Regionalverband Trier-Mosel setzen sich seit Jahrzehnten für Menschen ein, die Hilfe brauchen, besonders für Ältere, Familien und Kinder in schwierigen Lebenssituationen. Seit Anfang 2016 nehmen die Johanniter auch jugendliche Flüchtlinge, die mutterseelenallein nach Deutschland kamen, in ihre Obhut.

"Das war sozusagen Erste Hilfe in der höchsten Not", berichtet Daniel Bialas, Regionalvorstand des gemeinnützigen Vereins, über die Johanniter-Soforthilfe, als das Jugendamt damals keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr für einige Jungen fand. Er sagt: "Wir haben einfach gehandelt." Ein Kollege aus der Jugendhilfe habe zwei junge Syrer spontan über Nacht in die eigene Familie aufgenommen. Dann wurden die ersten Jungen in Wechselschichten in angemieteten Hotelzimmern betreut und schließlich konnte im Mai 2016 eine eigene Wohngruppe in Waldrach eröffnet werden.
Die neun pädagogischen Fachkräfte um Einrichtungsleiter Christian Riga kümmern sich seitdem rund um die Uhr und mit sehr viel Herzblut um die bis zu 15 jungen Männer, die derzeit aus Somalia, Syrien, Afghanistan, Pakistan und der Elfenbeinküste stammen. "Die Jungen haben teils Schlimmes hinter sich, einige sind erst 15", erzählt Riga. So häufen sich die Überstunden und ehrenamtlichen Zusatzeinsätze, um den jungen Männern im ehemaligen Waldracher Gasthaus ein Gefühl von neuer Heimat zu geben.
Das Kernteam besteht aus neun Leuten. Hinzu kommt eine wechselnde Zahl von Praktikanten und Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren.
Wenn Sie, liebe Leser, das Team der Flüchtlingsbetreuer der Johanniter-Unfall-Hilfe in Trier zum Respekt-Preisträger im November wählen wollen, rufen Sie ab 16. November an und stimmen Sie unter der Rufnummer 0137 / 8226675-01* ab oder geben Sie Ihre Stimme ab 16. November online unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/respekt" text="www.volksfreund.de/respekt" class="more"%> ab.