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| 18:28 Uhr

Ausbildung
Herausragende Abschlüsse eröffnen viele Wege

Die frischgebackenen Friseur-Gesellinnen und -Gesellen stellen sich während der Lossprechungsfeier für den Fotografen zum Gruppenfoto auf.
Die frischgebackenen Friseur-Gesellinnen und -Gesellen stellen sich während der Lossprechungsfeier für den Fotografen zum Gruppenfoto auf. FOTO: Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg
TRIER. 24 Jungfriseurinnen und –friseure erhalten ihren Gesellenbrief in feierlicher Atmosphäre.

Bei einer Lossprechungsfeier in den Räumen der Sparkasse Trier haben 24 junge Auszubildende ihre Gesellenbriefe im Friseurhandwerk erhalten. Besonders erfreut zeigte sich die Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Tanja Reuter, über die in diesem Jahr erreichten Ergebnisse bei den Abschlussarbeiten. Einige Prüflinge hätten wahrlich Herausragendes geleistet.

In ihrer Ansprache versicherte Reuter, den jungen Männern und Frauen stünden nun zahlreiche Wege offen. Alle Absolventen seien in einem wunderbaren Beruf zu Hause, der vieles biete: Abwechslung, Kreativität, Teamarbeit, Individualität, Kundennähe und, nicht zu vergessen, sehr gute Zukunftsperspektiven. „Denn, liebe Jungfriseurinnen und Jungfriseure, keiner von Ihnen ist durch eine Maschine ersetzbar“, meinte sie.

 Allerdings mahnte Reuter, auch wenn mit der Gesellenprüfung nun eine erste große Hürde in der Berufslaufbahn genommen sei, so bedeute dies keinesfalls, dass mit dem Lernen Schluss sei. Denn das Leben sei ein ständiger Lernprozess und Fortbildung unabdingbar. Gerade nach bestandener Gesellenprüfung stünden ab sofort unzählige Türen offen, um an der beruflichen Karriere zu arbeiten.

Reuter weiß, wovon sie spricht: Als selbstständige Friseurmeisterin und Ausbilderin kennt sie die Herausforderungen, die der Beruf mit sich bringt und hat schon viele junge Menschen auf ihrem Weg begleitet.

Auf dem Ausbildungslehrplan der Friseure stünden neben Kundenberatung, Verkaufstechniken, Schnitt- und Färbetechniken auch Make-up- und Stilberatung sowie Hygiene- und Gesundheitsverordnungen. Besonders zeichne den Beruf auch die Möglichkeit aus, Kundenwünsche herauszufinden und diese anschließend typgerecht umzusetzen.

„Nichts macht mehr Spaß, als ein komplettes Um-Styling mit neuer Frisur und passendem Make-up zu zaubern und den Kunden damit glücklich zu machen“, befand die Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

Reuter dankte in ihrer Ansprache ausdrücklich allen, die für die bestandenen Prüfungen mitverantwortlich gezeichnet haben: Den Betrieben mit ihren Gesellen, die gemeinsam ihr Wissen weitergegeben haben. Der Berufsschule mit ihren Fachlehrern, die den Auszubildenden ein zunächst völlig neues Fachgebiet eröffnet haben. Dem Prüfungsausschuss und der Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg mit ihrer Hauptgeschäftsführerin Bärbel Schädlich und Kreishandwerksmeister Gerd Benzmüller. Den Ausbildern in den überbetrieblichen Kursen, die für die Vermittlung verschiedenster Techniken des Friseurhandwerks verantwortlich sind. Ein großer Dank galt auch den Familien der Junggesellinnen und -gesellen, deren Unterstützung für junge Menschen in der Ausbildung meist besonders wichtig sei.