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IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Forderungen, Frechheiten und Drohungen" (TV vom 12. Mai) und zum Leserbrief "Es ging um den Standort beim Gutshof Mariahof" von Dr. Tino Schatz (TV vom 19. Mai):

Meinen herzlichen Dank an Tino Schatz für die sachliche Klarstellung des oben genannten Artikels über die Bauplanungen neben dem Gut Mariahof. Den Ausführungen des Leserbrief-Autors kann ich mich nur anschließen und für die Protagonisten ergänzen: Als Vertretungsorgan der Bürger von Mariahof sollte der Ortsbeirat einen Fakt nicht aus den Augen verlieren: Über 600 Bürger haben sich mit ihrer Unterschrift gegen eine dauerhafte Bebauung am Hofgut ausgesprochen - das sind circa 20 Prozent der Mariahofer Bürger! (Nur zur Erinnerung: bei der Landtagswahl lag der Stimmenanteil für die AfD in Mariahof leider bei 17 Prozent) Dies sollte zum Nachdenken anregen! Es geht den Bürgern von Mariahof nicht darum, sich gegen die Aufnahme von Asylbegehrenden in Mariahof auszusprechen. Haben nicht schon andere Personengruppen ein neues Zuhause auf Mariahof gefunden?! Es geht darum, dass Integration - politisch korrekt Inklusion - bedeutet, dass diese Menschen in bestehende Strukturen eingebunden werden sollten - und nicht am Rande dieser sozialen Strukturen leben sollen. Dies würde eine Bebauung am Hofgut aber bedeuten: eine Ansiedelung am Ortseingang von Mariahof in konzentriertem Wohnungsbau stellt für mich keine Inklusion dar. Die Motivation der über 600 Bürger von Mariahof, die sich gegen diese Art der Bebauung ausgesprochen haben, stellt auch im Umkehrschluss ein Signal für eine positive Willkommenskultur dar. "Mittendrin statt außen vor" sollte die Devise sein! Barbara Schäfer, Trier