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Glaube
Katholiken pilgern an den Rhein

Zahlreiche Gläubige sind nach Schönstatt zum Grab von Pater Josef Kentenich gepilgert.
Zahlreiche Gläubige sind nach Schönstatt zum Grab von Pater Josef Kentenich gepilgert. FOTO: privat
Trier/Schönstatt. Seit 50 Jahren ist der Gründer der Schönstattbewegung tot. Josef Kentenich hat viele Menschen beeinflusst.

() Dass es sich lohnt, aufzubrechen, die Strapazen eines Weges auf sich zu nehmen und anzukommen, bestätigte sich erneut bei der Wallfahrt aus der Diözese Trier nach Schönstatt.

Vier Busse und viele Einzelpilger fuhren mit Autos zu dem internationalen Wallfahrtsort am Rhein. Der besondere Anlass waren zwei Goldene Jubiläen: 50 Jahre Anbetungskirche auf Berg Schönstatt und das Gedenken an den Heimgang von Pater Josef Kentenich, dem Gründer der Schönstattbewegung, 1968 in dieser burgähnlichen Kirche.

Das Gebet in der Gnadenkapelle in Schönstatt, die Feier der Messe in der Pilgerkirche, ein Impuls aus dem Leben von Pater Kentenich, das Gebet in der Anbetungskirche und der Besuch der Grabstätte waren die Höhepunkte.

In seiner Predigt knüpfte Pater Lothar Herter, Wallfahrtsleiter, an den Lebenserfahrungen der Pilger an. Dass dieses Vertrauen für die gegenwärtige Strukturreform im Bistum Trier gelte, war sein wichtiges Anliegen.

Der vor 50 Jahren verstorbene Gründer des Schönstattwerkes, Pater Josef Kentenich, kam mit achteinhalb Jahren in ein Waisenhaus. Als Student erkrankte er schwer, kurz vor seiner ewigen Profess war sein Weg in der Gemeinschaft der Pallottiner in Frage gestellt. Die Pilger besuchten die Grabstätte von Pater Kentenich. „Sehr bewegend.“ – „Ruhig und tief.“ – „Nicht übertrieben und wunderschön.“ – „Aufbauend.“ Bei der Frage an die Pilger, wie sie den Tag erlebt haben, kamen viele positive Rückmeldungen. Eines wurde bemängelt: „Zu kurz.“