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Kommunalpolitik
Keine Alternative zum Bau der Aulbrücke

Ortsvorsteher Rainer Lehnart bezeichnet die Situation rund um die Aulbrücke als „höchst gefährlich“.
Ortsvorsteher Rainer Lehnart bezeichnet die Situation rund um die Aulbrücke als „höchst gefährlich“. FOTO: Friedemann Vetter
Trier-Feyen/Weismark. Der Ortsbeirat Trier-Feyen/Weismark unterstreicht seine Forderung nach dem Brückenprojekt. Vereinen und Institutionen wird Fördergeld aus dem Ortsbeiratsbudget in Aussicht gestellt. red

„Finger weg von der Aulbrücke“, sagt der Ortsvorsteher von Trier-Feyen/Weismark,  Rainer Lehnart (SPD), und meint damit „verschiedene politische Kräfte“, die versuchten, die Aulbrücke zum Spielball der Mariahofer „Brubach-Bebauung“ zu machen, etwa um diese durch eine Hintertür zu verhindern – wie auch den Bau der Aulbrücke. Für Fußgänger wie für Radfahrer, geschweige Mütter mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Rollator oder im Rollstuhl sei das Nadelöhr um die Aulbrücke „höchst gefährlich“, weil ein durchgängiger Gehweg an der hochfrequentierten Straße fehle. Und dies nicht erst seit neuerem Datum. Bereits 2008 sei die Planung der Aulbrücke mit ihren Anschlüssen thematisiert worden. Da haben weder Brubach noch Castelnau-Mattheis auf der Agenda gestanden. Wer nun an dem Projekt rüttle, „spielt mit dem Feuer“, warnt Lehnart.

Zwar sei bei der Anhörung zum Entwurf des Finanzhaushalts 2019/2020 das umfangreiche Zahlenwerk im Ortsbeirat zustimmend zur Kenntnis genommen worden, allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis an die Verwaltung, dass der Ansatz der Planungsmittel zum Lückenschluss Arnulfstraße/Aulstraße einschließlich Aulbrücke im Planentwurf auf das Projekt bezogen eindeutig sichtbar gemacht werden müsse: Um dadurch Wichtigkeit und Vordringlichkeit der Maßnahme für den Stadtteil in besonderer Weise zu untermauern, so Lehnart.

Anderes Stadtteil-Thema in Sachen Straßenverkehr: Fakt sei, dass trotz Kindertagesstätten in Clara-Viebig-Straße, Gratianstraße und Korumstraße  viel zu schnell und auch verbotswidrig – weil Anliegerstraße – gefahren werde. In den kommenden Wochen wolle die Verwaltung versuchen, so Lehnart, mit kleinen, aber wirksamen technischen Maßnahmen eine Verbesserung für die Fußgänger zu erreichen. Der Verkehrssicherheit dient laut Stadtteilchef Lehnart auch der in Auftrag gegebene Schulwegeplan. Sowohl Bestandsaufnahme – wie auch Elternbefragung – seien bereits gemacht worden. Wenn Wiedereinzug der Schule, neue Kita und Schulwegplan zusammen fertig würden (angepeilt ist September 2019), sei das eine ganz tolle Sache.