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Kunst
Keine Angst vor der Kunst: Freitag beginnt erste Biennale in Trier

Trier. Bei der ersten Jugend-Kunst-Biennale Trier ab dem 6. Juli bekommen junge Erwachsene die Möglichkeit, sich sowohl frei als auch unter Anleitung von Künstlern künstlerisch zu betätigen.

() Bei der ersten Jugend-Kunst-Biennale Trier vom 6. bis 13. Juli bekommen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren die Möglichkeit, sich sowohl frei als auch unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstlern künstlerisch zu betätigen.

Außerdem gilt es, einen Rahmen zu finden, in dem sie ihre künstlerische Produktion auch der Öffentlichkeit präsentieren können. Ziel des Projektes ist es, der jungen Generation die Schwellenangst zu künstlerischen Institutionen zu nehmen und gleichzeitig ein Selbstvertrauen in die eigenen künstlerischen Fähigkeiten und Neigungen zu entwickeln.

Mit der Ausstellung „Die Realität der Realität“ Initiiert von Christoph Napp-Zinn startet die 1. Jugend-Kunst-Biennale Trier am Freitag, dem 6. Juli. In der Ausstellung zeigen Schüler der Kunstleistungskurse des MPGs und AVGs Arbeiten, in denen sie sich malerisch und zeichnerisch mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit von Realität und ihren Darstellungsmöglichkeiten auseinandergesetzt haben.

Malatelier ‚Die Realität der Realität‘ Unmittelbar in diesem Zusammenhang steht ein für alle Interessierte offener Workshop, in dem jeder Teilnehmer sich altersgemäß auf seine Weise an der malerischen Eroberung von Realitätsphänomenen beteiligen kann. Schwerpunkt dieses Projektes werden die Vermittlung von praktischen Tipps zum realistischen zeichnerischen oder malerischen Darstellungsprozess und die Erstellung einer Gruppenarbeit sein. Technische oder künstlerische Voraussetzungen werden von den jungen Teilnehmern nicht erwartet.

Ein Highlight soll der Beitrag des Trierer Tattoostudios Mia Skin Culture sein, in dem an konkreten Beispielen von realitätsnahen Tattoos auf höchstem Niveau nicht nur der technische Prozess, sondern besonders auch die gesellschaftliche Rolle von Tattoos sowie die Verantwortung des Tätowierers zur Sprache kommen werden.

Außerdem werden Mia und ihr Team anhand anschaulicher Beispiele auch über ihre Konzeptentwicklungen reden und gemeinsam mit den Jugendlichen an Körpervorlagen Skizzen und Entwürfe erstellen.

Kopfbedeckungen wird in der Regel zunächst eine praktische Funktion zugeordnet: Schutz vor Sturz, Wetter, Blicke... Daneben stehen aber auch immer eine ästhetische und eine symbolische Funktion, die bei der hiesigen Thematik und Aufgabenstellung im Vordergrund stehen sollen: Der Hut, der Helm, die Krone... als Vermittler eines Ausdrucks oder einer auf den Träger bezogene Aussage. Als Material ist alles erlaubt: Recyclingmaterial, Gips(-binden), Pappe, Pappmasché...

Besonders gespannt sind die Veranstalter auf den Beitrag der Fachhochschule Trier unter der Leitung von Alexander Harry Morrison und seinen Studenten, in dem es – soviel sei verraten - um die künstlerischen Drucktechniken geht. Auch hier besteht für alle Interessierte die Möglichkeit, selber aktiv zu werden und unter Anleitung eigene Drucke anzufertigen.

Der Eintritt ist frei, weitere Info erhalten Besucher unter www.gb-kunst.de