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Bildung
Medienkompetenz: Drei Schulen bekommen Sonderstatus

Trier. Die Grundschulen Trier-Irsch, Ruwer sowie die Keune-Grundschule werden Medienkompetenzschulen. Sie werden zum neuen Schuljahr in das Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule aufgenommen.

Sie werden zum neuen Schuljahr in das Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule aufgenommen, wie der Landtagsabgeordnete Sven Teuber, SPD, mitteilt. Er sagt, Tablet, Smartphone und Co. seien heute ein selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen. „Bereits die Kleinsten nehmen digitale Welten als Teil ihrer eigenen Lebenswirklichkeit wahr.“ Er freue sich deshalb, dass Schüler an den Grundschulen mit Beginn des neuen Schuljahrs frühzeitig den richtigen Umgang und die kompetente Nutzung der digitalen Möglichkeiten erlernen.“

Seit 2007 haben sich 580 weiterführende Schulen als Medienkompetenzschulen qualifiziert. Nach dem Start an weiterführenden Schulen wird das Landesprogramm seit 2017 Schritt für Schritt auch auf rheinland-pfälzische Grundschulen ausgeweitet. Zum kommenden Schuljahr nehmen 125 weitere Grundschulen neu am Landesprogramm teil; insgesamt gibt es damit 262 Medienkompetenzschulen im Grundschulbereich.

Die teilnehmenden Schulen durchlaufen eine zweijährige Projektphase, während der eigene Lernszenarien für ein schülerorientiertes, selbst gesteuertes und individuelles Lernen mit digitalen Medien erprobt werden sollen.

Fachlich begleitet werden sie dabei durch das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Zusätzlich erhalten die ausgewählten Schulen eine Förderung in Höhe von 7500 Euro für die technische Ausstattung. Schwerpunkte des Landesprogramms bilden der kompetente Umgang der  Schüler mit digitalen Medien, die Elternarbeit sowie die Fort- und Weiterbildung von Lehrern.

Teuber sagte zu dem Programm: „In Zeiten der Digitalisierung ist Medienkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine wichtige Kulturtechnik, die digitale und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.“