| 18:14 Uhr

Verkehr
Megastau auf Trierer Moselufer-Strecke: Stadtwerke entschuldigen sich (Update)

FOTO: dpa / Federico Gambarini
Trier. Tausende Autofahrer steckten am Dienstagmorgen auf dem Weg zur Arbeit fest. Jetzt ist die Ursache bekannt. Von Roland Morgen
Roland Morgen

Update 18 Uhr: Auch am Abend gab es noch einmal Stau, allerdings in umgekehrter Richtung. Nach Angaben der Polizeiinspektion Trier kam es am Abend am Pacelliufer an der Kreuzung in Richtung Feyen zu einem Auffahrunfall mit drei Autos. Verletzt wurde niemand. Allerdings staute sich der Verkehr am Ufer und auch auf der Konrad-Adenauer-Brücke.

Am Dienstagmorgen hatten bereits viele Autofahrer festgesteckt. Es durfte mal wieder geflucht werden (Verkehrschaos in Trier ist ja nichts Neues) und gebangt (ob man es noch einigermaßen pünktlich zur Arbeit schafft). Tausende Verkehrsteilnehmer steckten zur Hauptverkehrszeit auf dem Weg von Konz nach Trier auf der Moseluferstrecke fest – und die Verantwortlichen hatten offenbar zunächst keinen Schimmer davon, was da ohne Vorwarnung in ihrem Namen ablief.

Am Nachmittag, mehrere Stunden nach einer TV-Anfrage, gaben sich die Stadtwerke Trier (SWT) schuldbewusst: „Wir bitten alle, die im Stau gestanden haben, um Entschuldigung.“

Die Ursache des Übels liegt schon eine Weile zurück: ein Wasserrohrbruch am Pacelliufer kurz vor der Einmündung Hohenzollernstraße (Stadtteil Trier-Süd) am vergangenen Mittwoch (24. Oktober). Der eigentliche Schaden war schnell behoben. Heute sollte eine Auftragsfirma die Oberfläche des für die Reparaturarbeiten aufgebrochenen Gehwegs wieder herstellen. Ein SWT-Sprecher: „Wir sind davon ausgegangen, dass für diese Arbeiten keine Fahrspur gesperrt werden muss und haben deshalb auch im Vorfeld keine Informationen an die Medien versendet.“ Im Zuge der Arbeiten sei aber vor Ort kurzfristig entschieden worden, dass die Sperrung einer Fahrspur erforderlich ist. Also habe von 7.30 bis etwa 11 Uhr nur eine der beiden Fahrspuren in Richtung Römerbrücke zur Verfügung gestanden. Mit bekanntem Ausgang.

Auf den Verkehr in der Innenstadt hatte das temporäre Nadelöhr am Pacelliufer keine negativen Auswirkungen.