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Kinder
Mit dem Teddybär zum Röntgen

Trier. Autsch! Was passiert, wenn ich nach einem Unfall ins Krankenhaus eingeliefert werde? 12 Kinder erlebten den Weg eines Patienten von der Einlieferung bis zur Behandlung im Trierer Klinikum Mutterhaus. red

„Wofür ist das?“ „Was macht diese Maschine?“ „Wieso macht man das so?“ Dr. med. Monika Krause und Heidi Henter waren ganz schön gefordert, angesichts der vielen Fragen, die die 12 Kinder, die im Rahmen des Zukunftsdiploms das Klinikum Mutterhaus besuchten, mitgebracht hatten. Die Chefärztin und die Leiterin der kinderchirurgischen Ambulanz gingen mit den Kindern die verschiedenen Stationen ab, die ein Patient bei der Einlieferung ins Klinikum Mutterhaus durchläuft. Es ist das achte Jahr in Folge, in dem das Familienkrankenhaus beim Zukunftsdiplom mitwirkt.

In einem spannenden Vortrag haben die Kinder alles über die verschiedenen Etappen erfahren. Angefangen bei der Rettungseinfahrt, bei der die Kinder die Ankunft eines Rettungswagens live miterleben konnten, über den Schockraum, wo es eine ganze Reihe an Gerätschaften und Ausstattung zu bestaunen gab, bis hin zur Radiologie, was zu einem kleinen Höhepunkt für die Kinder wurde. Besonders faszinierend waren das Röntgen, das an einem Teddybären demonstriert wurde, und die dazugehörigen Schürzen, die es für alle zum Anprobieren gab. Einhellige Meinung: „Die sind ganz schön schwer!“

Als Abschluss ging es dann in ein Behandlungszimmer, wo sich die Kinder von Henter einen Gips an ihren Arm anlegen lassen konnten, der natürlich gleich wieder abgeschnitten wurde. Auch für die Eltern gab es dabei einige neue Informationen. „Nachmittags und bei schönem Wetter sind unsere Stoßzeiten“, sagte Heidi Henter, und bezog sich dabei auf Knochenbrüche. „Dann gibt es hier immer viel zu tun.“

Die Veranstaltung „Autsch! Was passiert, wenn ich nach einem Unfall ins Klinikum Mutterhaus eingeliefert werde“ ist ein Teil der Veranstaltungsreihe Zukunftsdiplom. Das Zukunftsdiplom ist ein Bildungsangebot der Lokalen Agenda 21, das darauf abzielt, Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren spielerisch und kindgerecht für Zukunftsthemen zu sensibilisieren.

Seit 2012 bietet das Klinikum Mutterhaus im Zuge dessen die Möglichkeit, eine Notfallsituation Schritt für Schritt nachzuvollziehen und die Angst vor dem Krankenhaus abzubauen. Ein Konzept, das aufgeht: Mehrmals habe sie ehemalige Teilnehmer erlebt, berichtet Heidi Henter, die bei einer Einlieferung ins Klinikum Mutterhaus keine Angst zeigten. „Die sagten dann: Ich weiß schon, was passiert, ich hab schon mal die Tour gemacht!“