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Kommunalpolitik
Mit den Planungen in Sachen Orangerie geht’s voran

Trier-Kürenz. Mit der Kürenzer Orangerie geht es stetig voran. In zweierlei Hinsicht: Zum einen hat der Ortsbeirat in seiner jüngsten Zusammenkunft die Finanzmittel aus seinem zu erwartenden Budget für die Jahre 2019 und 2020 für die Maßnahme Orangerie fest eingeplant.

Zum anderen scheint die Gründung des Orangerie-Vereins so weit fortgeschritten, dass möglicherweise schon im kommenden Januar der Verein seine Aufgabe in Angriff nehmen kann. Dieser soll sich um die gesamte Organisation für die künftige Nutzung der Orangerie im Schlosspark kümmern.

Auch private Feiern könnten davon profitieren, etwa so, wie sie es bis vor Jahren gab.

Laut Ortsvorsteher Bernd Michels (CDU) soll ein Nutzungsvertrag mit der Stadt als Eigentümerin auf den Weg gebracht werden.

Begrüßen würde es der Ortsbeirat, wenn noch in diesem Jahr die Sanierung der Toilettenanlagen in Angriff genommen werden könnte. Von dem jährlichen Kürenzer Budget von 26 308 Euro sollen lediglich jeweils 1500 Euro für andere Projekte als die Orangerie bereitgehalten werden.

Neben der Orangerie gefördert werden sollen im kommenden Jahr folgende Projekte: Fitnessparcours der Stadtteilinitiative „L(i)ebenswertes Kürenz im Schlosspark, Aufwendungen für das Seniorenbüro, Anschub für die Gründung des Orangerie-Vereins, jeweils mit 500 Euro.

Problematisch sieht der Rat die immer mehr um sich greifende Unsitte, dass zunehmend die Gehwege in der Nellstraße in Alt-Kürenz befahren werden. Dem wirksam begegnen könnten „gestaffelte Parkbuchten“ auf beiden Straßenseiten. Eine Einbahnstraße auf Probe könnte dann in die Überlegungen einbezogen werden, wenn zuvor eine Bürgerbeteiligung stattgefunden habe, so der Rat.