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Mit Energie und Einsatz

Überzeugter Pädagoge: Schon mit fünfzehn Jahren wusste Marcel Weyers, dass er mit Kindern arbeiten will. TV-Foto: Katharina Hahn
Überzeugter Pädagoge: Schon mit fünfzehn Jahren wusste Marcel Weyers, dass er mit Kindern arbeiten will. TV-Foto: Katharina Hahn FOTO: (h_st )
Trier. Der neue Rektor der Egbert-Grundschule füllt seine Stelle engagiert aus. Dabei geht es ihm vor allem um den Erfolg der Kleinsten. Katharina Hahn

Trier Eigentlich stehe er nicht gerne im Rampenlicht und ließe lieber Taten für sich sprechen. Eine gute und ambitionierte Figur macht Marcel Weyers aber trotzdem. Seit August 2017 ist er der neue Schulleiter der Egbert-Grundschule in Trier.
Der 37-Jährige verkörpert dabei nicht gerade das Klischeebild eines Rektors. Blonde Haare, die locker in die Stirn fallen, ein lässiges blaugepunktetes Hemd und eine modische schwarze Nerd-Brille auf der Nase. Die optische Modernität soll sich auch im Unterricht widerspiegeln. "Ich habe diesen Beruf ergriffen, weil ich es besser machen wollte, als einige meiner ehemaligen Lehrer. Manche hatten nicht genug Empathie. Es gab keine Vertrauensbasis, weil ihnen der Fortschritt der Schüler egal war", erinnert sich Weyers. Ihm komme es besonders darauf an, einen Weg zu finden, sich in seine Schüler hineinzuversetzen, den Schüchternen die Angst zu nehmen und die Aktiven in ihrer Motivation zu stärken. Mit dem neuen Job an der Egbert-Grundschule lässt sich das noch besser umsetzen. Zuvor war Weyers, ebenfalls als Schulleiter, an der Grundschule in Kordel tätig. Der Wechsel nach Trier bedeutet für ihn vor allem mehr Action. "Vorher bestand das Kollegium aus vier Lehrern für vier Klassen. Hier ist das Team größer und mehr Leben im Haus. So lassen sich Projekte besser auf die Beine stellen." Dazu gehören auch verschiedene Ganztagsschul-Angebote wie Theatergruppen oder Sportprojekte. Wenn Weyers davon spricht, in Zukunft mehr Mädchen für Basketball begeistern zu wollen, weil er auch privat eine Mädchenmannschaft trainiert, ist ihm die Motivation deutlich anzumerken.
Obwohl der Job immer komplexere Anforderungen mit sich bringt, von Inklusion bis hin zur Verschiebung vom Bildungs- zum Erziehungsauftrag, hat er seine berufliche Entscheidung nie in Zweifel gezogen. "Das Schöne an der Arbeit in einer Grundschule ist ja, dass man so viel zurückbekommt. Die Kinder sind unendlich interessiert. Meine Aufgabe als Schulleiter ist es, diesem Interesse gerecht zu werden, aber gleichzeitig die Kollegen nicht zu überfordern." Doch gerade an der Egbert-Grundschule sind laut Weyers Eltern, Lehrer und Schüler eine große Gemeinschaft, in der jeder mit anpackt. Davon habe er ein Teil sein wollen und liegt damit, wie es scheint, goldrichtig.