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Mit Paten lernen Kinder schreiben wie die Profis

Der Vorstand des Bündnisses: Ruth Nohl, Siglinde Saif, Malte Blümke, Tina Laux und Hanna Jansen (von links). Foto: Verein
Der Vorstand des Bündnisses: Ruth Nohl, Siglinde Saif, Malte Blümke, Tina Laux und Hanna Jansen (von links). Foto: Verein FOTO: Herbert Thormeyer (doth) ("TV-Upload Thormeyer"
TRIER. TRIER (doth) Gut lesen lernen ist die eine Sache, selber Geschichten erfinden und in gutem Deutsch erzählen können, macht jedoch viel mehr Spaß. Das Friedrich-Spee-Gymnasium Trier, der Jugendtreff Ehrang-Quint e.

V. und der Friedrich-Bödecker-Kreis in Rheinland-Pfalz und Luxemburg e.V. setzen seit 2016 das Programm des Bundesbildungsministeriums Kultur macht stark in die Tat um. Daraus entstand das Bündnis für Bildung in Trier-Ehrang, in dem die Macht des Wortes gepflegt wird.
"Ziel des Bündnisses ist es, durch Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren in ihrer Entwicklung zu unterstützen", erklärt dessen Vorsitzender, Malte Blümke.
Die Grundschulen Biewer, Ehrang, Quint und Kordel sind Kooperationspartner des Bildungsbündnisses. Als Autorenpaten konnten Manfred Theisen, Stefan Gemmel, Hanna Jansen, Ibrahima Ibo, Uschi Flacke und Gisela Kalow gewonnen werden. Gemeinsam wurden die Projekte "Mein Traum vom Glück", "Meine Heimat, deine Heimat" und "Flieg, mein Pinguin flieg" erarbeitet.
Das Besondere dabei ist: Es sind die Texte der Kinder, die in richtigen Büchern veröffentlicht werden. Sowohl die Themen als auch die Handlungen stammen von den Schülern. "Die Autoren helfen in der Schreibwerkstatt nur ein bisschen", sagt Blümke. Bislang sind vier Bücher entstanden. Auch Gedichte sind dabei.
Nicht nur das Bundesbildungsministerium, auch die Nikolaus-Koch-Stiftung fördert diese Projekte. So soll Kindern und Jugendlichen dauerhaft die Welt der Literatur eröffnet werden.
Wenn Sie, liebe Leser, das Bündnis für Bildung in Trier-Ehrang zum Respekt-Preisträger wählen wollen, rufen Sie ab 16. November an und stimmen Sie unter der Rufnummer 0137 / 8226675-02* oder online ab 16. November unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/respekt" text="www.volksfreund.de/respekt" class="more"%> ab.