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Mit "Stadt, Land, Fluss" schafft Falko Weiß das Finale

Falko Weiß. Foto: Privat
Falko Weiß. Foto: Privat FOTO: (h_st )
Trier. Trierer Küchenchef gewinnt den Vorentscheid bei einem renommierten Kochwettbewerb.

Trier Falko Weiß, Küchenchef des Trierer Restaurants "à la Minute", hat den deutsch-österreichischen Vorentscheid des Kochwertbewerbs "S.Pellegrino Young Chef 2018" für sich entschieden. In einem großen Live-Kochen in zwei Etappen setzte sich der Küchenchef gegen neun Konkurrenten durch.
Weiß löste mit seinem Gericht "Stadt/Land/Fluss" das Ticket für das internationale Finale des Pellegrino-Entscheids. Der Trierer Küchenchef hatte bereits vergangenes Jahr im deutsch-österreichischen Vorentscheid des "S.Pellegrino Young Chef" um den Einzug ins Finale gekocht. Mit einer neuen Kreation wagte er nun den zweiten Versuch. Weiß erfüllte alle fünf Wettbewerbskriterien: Zutaten, Fertigkeit, Genialität, Schönheit und Botschaft.
Die erste Herausforderung für die Teilnehmer war ein fünfstündiges Live-Kochen, bei dem alle zehn Teilnehmer ihre "Signature Dishes" zubereiteten. Aus diesen zehn Kreationen wählte die Jury ihre Top drei: Falko Weiß, Maximilian Kindel (Restaurant "Facil", Berlin) und Tobias Schmitt (Restaurant "Lafleur", Frankfurt). Diese drei Teilnehmer mussten am Abend erneut ihr Können unter Beweis stellen - und kochten dafür ihre Gerichte ein zweites Mal. Vor über 250 geladenen Gästen aus der Gastronomie präsentierten sie ihre Kreationen wieder der Jury, die Falko Weiß zum Finalisten kürte. "Wir haben uns für ein Gericht entschieden, das sich für das Finale in Mailand weiterentwickeln lässt," begründete Karlheinz Hauser die Entscheidung der Jury.
Der Name, den der junge Küchenchef für seine Kreation gewählt hat ("Stadt/Land/Fluss") setzt sich aus der Herkunft der Produkte zusammen - Tea Time (Stadt), gepuffter Schweinebauch mit Sellerie Crunchroll (Land) und Flusskrebs (Fluss).
Zutaten, die der junge Küchenchef bewusst ausgewählt und in Szene gesetzt hat. Dabei immer im Fokus: regionale Produkte und Nachhaltigkeit, um den natürlichen Geschmack der Zutaten zu bewahren. Als Inspiration dienten dem gebürtigen Adenauer Einflüsse aus seiner Heimat. Von der ländlichen Region, in der er aufgewachsen ist, über die Moderne der Stadt Trier, wo er aktuell lebt, bis hin zur Mosel, die für ihn Bestandteil des Lebens und der Kultur der Region ist.
Im Sommer 2018 trifft Falko Weiß im Finale auf 20 andere Nachwuchsköche, die sich in ihren Regionen ebenfalls in nationalen Vorentscheiden qualifizieren konnten. Unterstützung bekommt Weiß von dem Sternekoch Karlheinz Hauser.