Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:39 Uhr

Musikalische Porträts von Frauen

Martin Neukirch hat eine CD veröffentlicht. Sein nächstes musikalisches Projekt ist ein Album mit elf Liedern für Männerstimme und Begleitung. TV-Foto: Christine Bents
Martin Neukirch hat eine CD veröffentlicht. Sein nächstes musikalisches Projekt ist ein Album mit elf Liedern für Männerstimme und Begleitung. TV-Foto: Christine Bents FOTO: Christina Bents (chb) ("TV-Upload Bents"
Bruch/Trier. Martin Neukirch spielt Klavier, Orgel und dirigiert fünf Chöre. In seinem Leben spielen Frauen eine besondere Rolle. Chritina Bents

Bruch/Trier "Ballade pour Angelique", das war vor 40 Jahren die erste Komposition an eine Frau von Martin Neukirch. "Meinen Liebeskummer habe ich damals mit dem Klavierstück verarbeitet", erklärt Neukirch, der 18 Jahre lang in Trier als Kirchenmusiker arbeitete und inzwischen in Bruch (Kreis Bernkastel-Wittlich) wohnt. "Richard Clayderman hatte gerade mit seiner Ballade für Adeline großen Erfolg. Daran angelehnt habe ich meine Ballade komponiert."
Im Laufe der Jahre kamen welche dazu: für Manuela, Elisa, Maria, Martina und fünf weitere. Dabei war nicht in allen Fällen Liebeskummer das Motiv, sondern es waren oft Frauen, mit denen er zu tun hatte, und die ihm beim Klavierspielen in den Sinn kamen.
Jetzt hat Neukirch eine CD mit Balladen einsamer Momente, unter dem Titel "Klänge der Liebe" veröffentlicht.
Neukirch: "Meine Stücke sind musikalische Porträts von Frauen aus meinem Bekanntenkreis, so wie Film-Musiken etwas untermalen. Etwa 90 Prozent der Frauen wissen nicht, dass ich etwas über sie geschrieben habe."
Seine Musik ist einmal als moderne Klassik bezeichnet worden. Die Stücke sind ruhig, kraftvoll und rhythmisch akzentuiert. Es sind auch 50 Jahre Musikerfahrung, die auf der CD mitwirken, denn so lange spielt Martin Neukirch schon Klavier. Gelernt hat er Steinmetz, parallel dazu war er mit 16 Jahren an der bischhöflichen Kirchenmusikschule in Trier, und hat danach an der Folkwang Musikhochschule in Essen studiert. Aktuell dirigiert er drei Männer- und zwei gemischte Chöre.
"Manchmal spiele ich auch in Wittlich St. Paul in Gottesdiensten die Orgel", sagt er. Mit seinen Kirchenchören probt er aktuell neue geistliche Lieder. Privat hört er gerne Strauß-Walzer, Mozart- und Brucknersinfonien.
Neben dem Klavier spielt Martin Neukirch, der eine ruhige, sanfte Stimme hat, Kirchen-Orgel, Keyboard und sein selbstgebautes Cembalo. "Für dessen Bau habe ich etwa 1000 Stunden im Keller verbracht", berichtet er.
Dass er, wie eine Gesangsprofessorin einmal zu ihm sagte, "ein romantisches Herz hat", zeigt sich auch in der Wahl des Covers zu seiner neuen CD "Klänge der Liebe". Darauf zu sehen ist als beliebtes Symbol eine rote Rose, die auf einer Klaviertastatur liegt.