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Nach der Profanierung in Trier: Man muss die Jugend ansprechen

Glaube Bernadette Kettenhofen Wallendorf

Zur Berichterstattung über die Profanierung der Kirche St. Paulus in Trier:

Warum macht man gerade die St.-Paulus-Kirche zu? Diese Kirche ist direkt mit der Jugend verbunden. Unser Papst will die Jugend in die Kirche bekommen, aber in Trier macht man der Jugend die Kirche vor der Nase zu.
Neben der Pauluskirche sind ein Kinderheim, Kindergarten, Grundschule und die anderen Schulen. Da, wo die Jugend ist, muss man sie ansprechen.
Im Religionsunterricht können die Jugendlichen selbst eine heilige Messe zusammensetzen und dann mit einem Priester die Messe feiern. Es sind zwei Altersheime in der Nähe. Man könnte die heilige Messe von dieser Kirche übertragen.
Man muss die Jugend ansprechen, wo sie ist, von allein kommt die nicht. Es gibt noch mehr Kirchen, die man schließen könnte, als diese. Außerdem hat unser Papst noch keine Einwilligung zur Umbettung des Grabes von Hieronymus Jaegen gegeben, aber schon will man die Kirche entweihen. Man kann auch den Dom schließen, die Jesuitenkirche würde auch als Bischofskirche reichen.
Wo sind die lieben Trierer? Schlafen sie denn alle? Es kommt kein Protest - nichts. Eine Kirche zu schließen, die direkt bei der Jugend ist, das kann man nicht verstehen.
Bernadette Kettenhofen
Wallendorf