| 22:15 Uhr

Trier/Luxemburg
Nestwärme goes Luxemburg

Der Vorstand der Nestwärme Luxembourg (von links): Vizepräsident  Dirk Hense, Petra Moske, Präsidentin Léa Linster, Elisabeth Schuh und  Anne Contreras Muller.
Der Vorstand der Nestwärme Luxembourg (von links): Vizepräsident Dirk Hense, Petra Moske, Präsidentin Léa Linster, Elisabeth Schuh und Anne Contreras Muller. FOTO: Nestwärme / TV
Trier/Luxemburg. Die Nachbarländer Deutschland und Luxemburg kooperieren im sozialen Bereich. Denn im Nachbarland hat der Verein Nestwärme Deutschland, ein Entlastungsnetzwerk für Familien mit kranken und behinderten Kindern, im Dezember eine Dependance gegründet: die Nestwärme Luxembourg asbl.

Im Vorstand sind neben den Nestwärme-Gründerinnen Petra Moske und Elisabeth Schuh Anne Contreras Muller und Dirk Hense. Präsidentin ist niemand Geringeres als die Sterneköchin Léa Linster.

Der Verein Nestwärme hilft seit 19 Jahren Familien in Deutschland, in denen schwerstkranke oder behinderte Kinder zu Hause betreut werden. In dem Netzwerk finden diese Familien Hilfe mit dem ehrenamtlichen Engagement-Projekt Zeitschenken sowie einem ambulanten Kinderkrankenpflege- und -hospizdienst. In der Nestwärme Akademie können Engagierte ihre Kompetenzen stärken.

Diese Kompetenzen und Erfahrungen werden auch der Nestwärme Luxembourg zur Verfügung stehen, um dort Familien passgenaue Entlastungsangebote zu entwickeln und anzubieten.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir gemeinsam dieses Familienhilfsnetzwerk nun auch in Luxemburg aufbauen können“, sagt Linster, die sich schon seit vielen Jahren für Nestwärme engagiert. Ziel des Vereins sei der Aufbau eines nachhaltig wirkenden Entlastungsnetzwerks für Familien, das bestehende Beratungsangebote ergänzt.

Geplant sei, die Initiative „Zeitschenken“, bei der sich ehrenamtlich engagierte Menschen bei Familien in einem Patensystem einbringen können, auch in Luxemburg zu installieren, sagt Vizepräsident Hense. Aber auch Engagierte, die im Rahmen von Veranstaltungen den Verein mit ihren Talenten und Kompetenzen bereichern möchten, seien willkommen.

„Wir möchten Ehrenamtsstrukturen in der luxemburgischen Gesellschaft etablieren“, sagt Vize Dirk Hense. Dazu gehöre auch die weitere Intensivierung von Kooperationen mit bestehenden sozialen Organisation, um gegebenenfalls gemeinsame Projekte zu entwickeln. Finanziert wird dieses Familienentlastungsnetzwerk durch Sponsoren und Ressourcen aus der Gesellschaft.