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Neuer Name für bischöfliche Grundschule

Während des Schulfestes ist auch die neue Namenstafel enthüllt worden. TV-Foto: Katja Bernardy
Während des Schulfestes ist auch die neue Namenstafel enthüllt worden. TV-Foto: Katja Bernardy
Trier. Es ist der Abschluss eines langen Prozesses: Nach dem Umzug vor acht Jahren von der Paulin- in die Dominikanerstraße, in Nähe des Trierer Doms, trägt die bischöfliche Grundschule nun einen neuen Namen.

Trier. Die Arbeitsliste nach dem Umzug im Jahr 2006 in das neue Schulgebäude sei lang gewesen, sagt Schulleiterin Jutta Claes. Denn mit der räumlichen gingen auch einige konzeptionelle Änderungen einher: Die staatlich anerkannte Grundschule in Trägerschaft des Bistums Trier wurde Ganztagsschule - erst verpflichtend, seit 2013 freiwillig -, eine weitere Neuerung war die Zusammenarbeit mit der Dommusik sowie das Setzen des Schwerpunkts auf die musikalische Erziehung. Bei all dem habe die Umbenennung ganz unten auf der Liste gestanden, sagt Claes.
Während eines großen Schulfestes wurde die Namenstafel enthüllt. Auf ihr steht unter anderem: Grundschule am Dom Trier. Diesem Moment war ein Prozess der Namenssuche vorangegangen: Dommusik und Schule hätten den Namen diskutiert und abgestimmt, sagt Claes. Der Bischof und der Generalvikar hätten der Wahl zugestimmt.
Die Schüler scheinen den neuen Namen gut zu finden. Sophia (6) aus der zweiten Klasse meint: "Gut, dass die einen neuen Namen gekriegt hat. Als sie so hieß wie früher, wusste man gar nicht, wo sie eigentlich ist. Die ist ja nicht mehr in der Paulinstraße." Michael (8), Schüler der Klasse 3a, ist der Auffassung, dass man sich den neuen Namen besser merken kann als St. Paulin Grundschule. Zweitklässlerin Lilian (7) und Viertklässlerin Solveig (8) finden die Umbenennung offenbar logisch: "Weil die Schule ist ja fast direkt am Dom", sagen beide. Auch Felix (13), ein ehemaliger Schüler, er schaut immer mal bei Festen in seiner alten Grundschule vorbei, sagt: "Der alte Name hat einfach nicht mehr gepasst."
Seit 1970 ist Bistum Schulträger


Die Grundschule am Dom war 1897 als Volksschule gegründet worden. Seit 1970 ist sie in Trägerschaft des Bistums Trier, zuvor war sie städtisch. Zum aktuellen Konzept zählt, dass die Schüler vom ersten Schultag an neben dem regulären Musikunterricht Stimmbildung, Hörerziehung, Rhythmusschulung und eine Vermittlung von Notenwerten auf kindgerechte Weise (Ward-Methode) erhalten. Ab Klasse zwei können die Schüler bei den Musiklehrern der Dommusik kostenpflichtig Geige, Cello oder Klavier lernen. Ab dem dritten Schuljahr kommen eine Ensemblestunde sowie die Teilnahme im Chor hinzu. Neben der musikalischen Erziehung steht die christliche Erziehung ganz oben auf der To-Do-Liste des alltäglichen Lernens. kat