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Neuer Name, neues Konzept

Aus Ramada wird Penta, und der Chef macht's schon mal vor: Direktor Paul de Bruijn posiert mit einer Schürze mit dem künftigen PH-Logo. TV-Foto: Roland Morgen
Aus Ramada wird Penta, und der Chef macht's schon mal vor: Direktor Paul de Bruijn posiert mit einer Schürze mit dem künftigen PH-Logo. TV-Foto: Roland Morgen
Europa-Parkhotel, Mövenpick, Ramada und künftig Penta: Triers zweitgrößtes Hotel ändert am 21. Januar zum dritten Mal in seiner 30-jährigen Geschichte den Namen. Mit neuem Konzept und neuem Image sollen zusätzliche Zielgruppen gewonnen werden. Von unserem Redakteur Roland Morgen

Trier. Penta? So hieß vor etlichen Jahren eine von der Lufthansa und anderen Fluggesellschaften gemeinsam betriebene Hotelgruppe. Deren Häuser übernahm die Frankfurter CTF-Gruppe und führte sie unter dem Namen Ramada/Renaissance weiter. Der alte Name verschwand in der Schublade, um jetzt ein Comeback zu erleben.Europahalle: Alles bleibt wie gehabt

"Wir wollen mit der Marke Penta mit erstarrten Traditionen brechen und uns an dem orientieren, was der Gast heute wirklich braucht und bezahlen möchte", kündigt CTF-Chef Peter Voit an. Vier Pentas (Braunschweig, Eisenach, Kassel und Rostock) wurden 2007 eröffnet, das Trierer Ramada wird Nummer fünf sein.Neuer Name, neues Image, neues Konzept - doch hinter den Kulissen bleibt bei der 127-Zimmer-Herberge in der Kaiserstraße, dem nach dem Park-Plaza zweitgrößten Hotel in Trier, alles wie gehabt. Das Gebäude bleibt Eigentum der zur CTF-Gruppe gehörenden HPI Germany Hotelbesitz GmbH, die angeschlossene Europahalle bleibt in städtischem Besitz, ist bis 2017 verpachtet an die Trierer Bürgerverein GmbH und wird betrieben vom Hotel. Alle Europahallen-Vereinbarungen werden übernommen. Personelle Veränderungen stehen ebenfalls nicht an. Direktor Paul de Bruijn (56), der seit 1980 in Diensten von HPI-Häusern steht und seit fünf Jahren das Ramada leitet, bleibt ebenso an Bord wie seine 44 fest angestellten Team-Kolleginnen und Kollegen.De Bruijn freut sich auf die Umsetzung des neuen Konzepts, das mit kräftigen Investitionen einhergeht. Lobby, Restaurant und Bar werden komplett neu gestaltet : "Es entsteht eine moderne Wohnzimmer-Atmosphäre, die auch die Trierer anziehen wird." Dafür soll nicht zuletzt ein neues aufgepepptes gastronomisches Angebot sorgen. "Jünger, lässiger" soll's werden, um über das angestammte Publikum hinaus auch neue Hotel-Kundengruppen gewinnen zu können: Die vom italienischen Stardesigner Matteo Thun konzipierte Inneneinrichtung, Flachbildschirme an den Zimmerwänden, kostengünstiger Internet-Anschluss (Wireless Lan) und Filmauswahl (bisher "Pay-TV") zum Nulltarif sind einige der Penta-Standards. "Maxibars" statt Minibars

Eine andere Penta-Neuerung hat das Noch-Ramada bereits vor einem Jahr eingeführt: Statt Mini-Bars auf den Zimmern gibt es nun "Maxibars" auf den Hotelfluren. Vorteil für die Gäste: Sie erhalten Getränke (sowie Snacks und Süßes) deutlich preiswerter als früher. Vorteil fürs Hotel: Das Zeit raubende Kontrollieren und Auffüllen entfällt. Paul de Bruijn sieht sein Haus mit dem neuen Konzept für die Zukunft "sehr gut aufgestellt". Der Namenswechsel von Ramada zu Penta erfolgt am Montag, 21. Januar. Das Umrüsten auf die neuen Penta-Logos soll aber bereits in der Woche zuvor über die Bühne gehen.