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Parade der Daimler-Cabrios

Zum größten Teil ins Wasser gefallen, der Trier-Besuch beim Regionaltreffen von Daimler-Cabrio-Fans: Oskar Blasius (Igel) nimmt's gelassen und bemüht das Ledertuch.Foto: Ludwig Hoff
Zum größten Teil ins Wasser gefallen, der Trier-Besuch beim Regionaltreffen von Daimler-Cabrio-Fans: Oskar Blasius (Igel) nimmt's gelassen und bemüht das Ledertuch.Foto: Ludwig Hoff
TRIER/IGEL. (LH) Das neunte Regionaltreffen führte die Mercedes-Benz-Cabrio-Fans nach Trier. Arme Freiluft-Fans: Das Verdeck musste die meiste Zeit geschlossen bleiben.

Über Trier heißt es: "Entweder läuten dort die Glocken, oder es regnet". Diesmal schien es zu stimmen. Trotzdem standen fünfzehn blitzblanke Daimler Cabriolets aus den Jahren 1971 bis 1989 in Reih und Glied vor der Ungers-Vitrine - als sichtbares Zeichen für den Besuch der Stadt im Rahmen des neunten Regionaltreffens des SL Club 107, ein anerkannter Markenclub, dem bundesweit 2500 Mitglieder angehören. Ob das Cabrio geöffnet werden soll oder nicht, diese Frage stellte sich erst gar nicht. Also machten sich die Fahrerinnen und Fahrer der Automobile mit Niveau kurzerhand auf zu einer Tour durch die Stadt. "Stallwache" hielt Oskar Blasius jun. aus Igel, selbst begeisterter SL-Fahrer. Insgesamt 18 Jahre wurden die noblen in Trier vertretenen Fahrzeuge der Reihe R 107 von Mercedes Benz gebaut, so lange wie kein anderes Cabrio je zuvor - und danach. Vorbild war wohl der legendäre 300 SL aus dem Jahr 1953 mit seinen Flügeltüren. Die fünf Tage in Trier ließen es sich die Mercedes-Fans gut gehen. Geglückt war ihnen bei Traumwetter eine Stippvisite nach Metz. Bei den Ausflügen bevorzugt man kleine, schmale Straßen, mit viel Landschaft, und keine Rennstrecken. Von der wunderschönen Landschaft in Trier und der Region bekamen die Trier-Gäste mehr als genug zu sehen.