| 21:14 Uhr

Plädoyer für Gesundheitskarte

Trier. Im Vorfeld der Stadtratssitzung am morgigen Dienstag hat die AG Frieden die Verantwortlichen in Trier und in Rheinland-Pfalz aufgefordert, die Gesundheitskarte für Flüchtlinge rasch einzuführen.

Trier. Der Arbeitskreis Asyl der AG Frieden begrüßt die Verhandlungen zwischen Land und Kommunen bezüglich der Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Sprecher Markus Pflüger: "Ein erster Schritt könnte die Einführung der Gesundheitskarte in Trier sein. Wir rufen den Trierer Stadtrat auf, im Sinne einer menschenwürdigen Asylpolitik geschlossen den Antrag zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge zuzustimmen." Hermann Anell, Vorsitzender der AGF ergänzt: "Die Gesundheitskarte wäre auch ein wichtiger Beitrag zu gelungener Integration von Flüchtlingen, die letztendlich allen Menschen in unserer Gesellschaft zugutekommt." Es sei zudem davon auszugehen, dass durch die Einführung der Gesundheitskarte die Kommune finanziell entlastet werde und sich der bürokratische Aufwand für die Mitarbeiter verringere, wenn den Asylbewerbern vor einem Arztbesuch der Weg zum Sozialamt erspart werde.
An den auf akut- und schmerzmedizinische Fälle beschränkten Leistungen für Asylbewerber würde sich durch eine Gesundheitskarte nichts ändern. red/r.n.