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Blaulicht
Polizei sucht in Trier nach Schleusern

Trier. Zwei Tage lang hat die Bundespolizei in Trier nach Schleusern und Menschen gesucht, die unerlaubt eingereist sind. Dabei deckten die Beamten auch andere Delikte auf.

(bel/red) Die Bundespolizei hat am Wochenende in der Region nach Schleusern und nach Menschen gesucht, die unerlaubt eingereist sind. Bei dem zweitägigen Einsatz handelte es sich um eine weiträumige Fahndung in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Insgesamt nahmen die Bundespolizisten elf Menschen vorläufig fest.

Die Festgenommenen waren laut Polizei unerlaubt eingereist oder haben sich unerlaubt in der Region aufgehalten. Am Hauptbahnhof Trier erwischten die Polizisten eine 17-jährige Deutsche, die ihren Personalausweis verändert hatte. Sie wurde wegen Urkundenfälschung angezeigt.

Tagsüber und nachts kontrollierte die Bundespolizei am Samstag und Sonntag in den Regionen Trier, Bexbach, Saarbrücken, Koblenz und Frankfurt am Main schwerpunktmäßig Fernzugverbindungen aus Frankreich und der Schweiz. Am Wochenende verfolgte die Bundespolizei das Ziel, die unerlaubte Einreise und Schleusung auf den bekannten Brennpunktrouten zu bekämpfen. Parallel dazu überwachten die Einsatzkräfte die Nahverkehrszüge in diesem Bereich.

Die Fahnder leiteten nach dem Einsatz außerdem sechs Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Erschleichung von Leistungen, Betrug und Urkundenfälschung ein.