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Wissenschaft
Rechtshistorikertag erstmals in Trier – Sonntag geht es los

FOTO: picture alliance / David-Wolfgan / David-Wolfgang Ebener
Trier. Das hat es bisher noch nicht gegeben: Ab Sonntag, 16. September, treffen sich an der Universität Trier Rechtshistoriker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum 42. Deutschen Rechtshistorikertag.

Die Veranstaltung geht bis zum 20. September. Neben historisch arbeitenden Juristen beteiligen sich auch Vertreter der Geschichtswissenschaften und anderer Fächer mit juristischen Interessen als Vortragende und Teilnehmer. Die Organisatoren Franz Dorn und Thomas Rüfner vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Trier rechnen mit etwa 200 Wissenschaftlern.

 Der Rechtshistorikertag möchte auch eine breitere Öffentlichkeit erreichen. Deshalb gehört zum Programm eine öffentliche Vortragsveranstaltung für Interessierte. Am Dienstag, 18. September, ab 18.30 Uhr, geht es in der Konstantin-Basilika um „Recht und Religion in Trier“. Im Zentrum stehen die Wechselwirkungen religiöser Lehren und rechtlicher Normen im Lauf der Geschichte.

Nach einer Einführung von Thomas Rüfner hält Reinhard Zimmermann, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, den Hauptvortrag „Römisches Recht und Römische Kirche“. Den Abschluss bildet ein Orgelkonzert mit Kirchenmusikdirektor Martin Bambauer.

Weitere Informationen: www.rechtshistorikertag.uni-trier.de