| 21:13 Uhr

Rechtspolitische Fragestellungen unserer Zeit

Trier. Das Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier hat sein 15-jähriges Bestehen mit einer hochkarätigen Tagung gefeiert. Thema war das geplante Transparenzgesetz in Rheinland-Pfalz.

Trier. Energiewende, Verfassungsschutz, demografischer Wandel - zu vielen gesellschaftlich relevanten Themen hat das Institut für Rechtspolitik (IRP) in den vergangenen Jahren Impulse geliefert. "Wir sind sehr froh darüber, dass das IRP politische Prozesse aus rechtswissenschaftlicher Perspektive begleitet", lobte Ministerpräsidentin Malu Dreyer denn auch anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Instituts. Um die aktuelle Rechtslage drehte sich auch das Symposium zum Transparenzgesetz, das das IRP anlässlich seines Jubiläums an der Universität Trier ausrichtete. "Es ist eine besondere Wertschätzung für unser Institut, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt, mitten im Entstehungsprozess des Transparenzgesetzes eine derart hochkarätig besetzte Tagung ausrichten können", sagte Professor Thomas Raab, geschäftsführender Direktor des IRP. Auch auf die Hochschulen wird das geplante Transparenzgesetz Auswirkungen haben, zum Beispiel hinsichtlich der Förderung durch Drittmittel, wie Universitätspräsident Michael Jäckel erläuterte. Neben der Ministerpräsidentin und Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe waren zahlreiche weitere Vertreter aus der Politik, aber vor allem auch aus Wissenschaft und Gesellschaft zu Gast bei dem Symposium. So hielt das rechtspolitische Impulsreferat der Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, Edgar Wagner. red