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Blaulicht
UPDATE Eingeklemmter Säugling in Trier befreit - Feuerwehr baut Stuhl auseinander

FOTO: Frank Göbel / TV
Trier. Das am Montag bei einem Einsatz in Trier-Süd gerettete Kind war laut Feuerwehr erst etwa sechs Monate alt. Die Mutter hatte die Einsatzkräfte alarmiert, da ihr Sohn in seinem Kinderhochstuhl eingeklemmt war und sie ihn aus seiner misslichen Lage selbst nicht mehr befreien konnte. Marcus Hormes

„Person in Zwangslage“, lautete die Eilmeldung der Berufsfeuerwehr Trier am Montag gegen 14.40 Uhr. Ein Kind sei in einem Kinderstuhl eingeklemmt - ein nicht alltäglicher Einsatz, und eine schlimme Vorstellung für alle Eltern.

Der Rüstzug Wache 1 der Berufsfeuerwehr, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug rückten mit 14 Einsatzkräften in die Hohenzollernstraße im Trierer Süden aus, in der sich auch das Finanzamt Trier befindet. Der Einsatzleiter schildert den Fall im Gespräch mit volksfreund.de: „Der etwa sechs Monate alter Junge war in der Wohnung mit dem Brustkorb zwischen die Auflagefläche des Stuhls und die Sitzfläche gerutscht und dadurch eingeklemmt.“ Die Mutter habe ihn dort stabilisiert, ihn aber nicht herausziehen können. Da sonst niemand zu Hause gewesen sei, der hätte helfen können, habe die Frau die Feuerwehr alarmiert.

„Wir haben ein paar Schrauben an dem Kinderhochstuhl gelöst, ihn auseinandergebaut und den Jungen so retten können“, sagt der Einsatzleiter.

Mitarbeiter des Rettungsdiensts untersuchten den Säugling vor Ort. Da er unverletzt geblieben sei, habe er zu Hause bleiben können - bei seiner wohl sehr erleichterten Mutter. Letztlich ging also alles nochmal gut aus.