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Sicher auch in unbekanntem Terrain

Überwachen die Einsatzzeit der Atemschutzgeräteträger: Martin Engemann (links) und Volker Clemens. TV-Foto: Ludwig Hoff
Überwachen die Einsatzzeit der Atemschutzgeräteträger: Martin Engemann (links) und Volker Clemens. TV-Foto: Ludwig Hoff
Trier-Kürenz. Schnell zur Stelle war der Löschzug Trier-Kürenz bei einer großangelegten Übung. Das lag auch daran, dass die Fahrzeuge freie Fahrt hatten zum Gelände der Firma Ehm in der Riverisstraße.

Trier-Kürenz. Die Gebäude in der Riverisstraße waren schon öfter Schauplatz von Übungen des Löschzugs Kürenz in den vergangenen Jahren. Manch Feuerwehrmann dachte daran, als Löschzugführer Stephan Kuhn per Funk den Marschbefehl für die Übung gab. Doch es kam anders. Die anrückenden Wehrleute mussten rechts abbiegen zum Gelände der Firma Ehm, wo in einer Lagerhalle ein Feuer ausgebrochen war; es gab Verletzte aufzuspüren und zu bergen.
"Die Rettung von Menschen hat bei uns immer erste Priorität", sagte Kuhn. Keine leichte Aufgabe für die rund 30 Einsatzkräfte. Dunkelheit, unbekanntes Terrain und eine große Halle sorgten für eine Herausforderung, der die Einsatzkräfte aber gewachsen waren, wie sich in der Besprechung im Feuerwehrgerätehaus herausstellte.
Ortsvorsteher Bernd Michels gehörte zu den Ersten, die Dank sagten für eine eindrucksvolle Übung und für das Engagement. Eingeladen waren neben dem heimischen Ortsbeirat auch die unmittelbaren Nachbarn aus Trier-Nord. Die hatten kürzlich 3000 Euro für die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs beigesteuert. Denn der Löschzug Kürenz stellt zum größten Teil den Brandschutz in Triers Norden sicher - mangels eigener Feuerwehr.
Zudem wurden befördert: zum Feuerwehrmann: Jakob Heimbach, Maximilian Lorenz, Martin Schaaf; zum Hauptfeuerwehrmann: Andreas Ernst, Kathrin Coura. Verabschiedet wurde Stephanie Heiderich. Feuerwehrmann Philipp Erz wurde für zehn Jahre Dienst geehrt. LH