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Dieter-Lintz-Stiftung
Sing a Song, die zweite: Neuauflage für Liedermacher-Wettbewerb

Margret Möllenkamp-Lintz und Rainer Faber präsentieren die Neuauflage des Liedermacher-Wettbewerbs Sing a Song der Dieter-Lintz-Stiftung.
Margret Möllenkamp-Lintz und Rainer Faber präsentieren die Neuauflage des Liedermacher-Wettbewerbs Sing a Song der Dieter-Lintz-Stiftung. FOTO: Friedemann Vetter
Trier/Konz. Die Dieter-Lintz-Stiftung vermeldet großes Interesse: Anmeldungen ab Samstag möglich, doch die ersten Anfragen gab’s schon lange vorher. Von Roland Morgen
Roland Morgen

Versprochen und gehalten: „Selbstverständlich wird es eine weitere Auflage geben“, hatte Rainer Faber (56) schon vor der Premiere des Wettbewerbs Sing a Song angekündigt. Damals, vor zwei Jahren, war noch gar nicht klar, wie die Aktion angenommen würde – und wie viel Arbeit sie den Hauptorganisator bereiten würde. „Aber die nehme ich gerne auf mich, weil ich es für Dieter tue.“ Faber und Dieter Lintz waren von Kindesbeinen in Konz an allerbeste Kumpels. Die Freundschaft geht für Faber weit über den Tod von Lintz am 9. August 2014 hinaus. Da sei es „Ehrensache“, dass er sich ehrenamtlich in der  2015 von der von Witwe Margret Möllenkamp-Lintz (56) gegründeten Stiftung engagiert, auch wenn er längst kein Konzer mehr ist, sondern im Rhein-Main-Gebiet lebt und arbeitet. Die Dieter-Lintz-Stiftung hat sich der Talentförderung verschrieben, und Fabers Part ist der Wettbewerb Sing a Song, der für Musiker aus der Taufe gehoben wurde, die handgemachten Sound produzieren und selbst komponieren. Liedermacher eben, im Fachjargon Singer/Songwriter. Und bis auf die Beschränkung bei der Instrumentierung (sollte akustisch sein) und der Personalstärke (Solist oder Duo) sind keine Grenzen gesetzt. Weder regional noch bei der Erfahrung. „Wir sprechen ausdrücklich auch Musiker an, die noch nie auf einer Bühne standen und gerne einmal live auftreten würden“, bekräftigt Margret Möllenkamp-Lintz.

Im Großem und Ganzen läuft der Wettbewerb so ab wie gehabt. Ab sofort und bis einschließlich 1. Februar können sich Interessierte online anmelden. Es gebe bereits zahlreiche Anfragen. Die Teilnehmer (in der Erstauflage 19) verteilt Faber auf drei Vorrunden, die am 13. April (Ducsaal Freudenburg), 10. Mai (Mergener Hof, Trier) und 25. Mai (Synagoge Schweich) über die Bühne gehen. Die Aufteilung ist vor allem deshalb nötig, weil lediglich in Schweich ein Klavier zur Verfügung steht (eigene E-Pianos können generell mitgebracht werden). Das Finale steigt am 15. Juni im großen Saal der Tufa in Trier – mit der Möglichkeit, auf dem dortigen Flügel zu spielen. Der Eintritt ist jeweils frei.

Beim ersten Wettbewerb gewannen zwei Duos. Der Jury-Preis ging an Achim Weinzen und Alvin Koster alias Reif, Publikumslieblinge waren Rhino (Michael Haas, Lucas  Alt).

Infos und Bewerbung online unter:
dieter-lintz-stitung.de/sing-a-song