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Meine Hilfe zählt
Unterstützung für  Lebensretter

Damit andere sicher baden können: Die DLRG Gillenfeld wacht unter anderem über Naturbäder in den Eifelmaaren.
Damit andere sicher baden können: Die DLRG Gillenfeld wacht unter anderem über Naturbäder in den Eifelmaaren. FOTO: Martin Recktenwald
Rascheid/Gillenfeld/Gunderath. Spenden bei „Meine Hilfe zählt“ finanzieren die Jugendarbeit bei Rettungsschwimmern, Tierfreunde und die Renovierung  im KSJ-Haus  Rascheid.  Von Martin Recktenwald

Passend zur Ferienzeit ist im Jugendhaus der KSJ (Katholische Studierende Jugend) im Hochwaldort Rascheid vieles runderneuert und verschönert worden. Insbesondere im Speisesaal strahlen die Wände in neuer Farbe, weil ehrenamtliche Helfer einiges an Arbeit hereingesteckt haben und TV-Leser mit 350 Euro Spenden das Material bezahlt haben.

Um pflegebedürftige Vierbeiner kümmert sich der Verein Eifelkatzen in Not.
Um pflegebedürftige Vierbeiner kümmert sich der Verein Eifelkatzen in Not. FOTO: Martin Recktenwald

KSJ-Haus in Rascheid Bereits in den vergangenen Monaten haben die Freiwilligen in Rascheid gewirkt, parallel lief seit Dezember 2017 die Unterstützungsaktion bei „Meine Hilfe zählt“. Farbe, Pinsel und Schutzfolien wurden so finanziert, während im Speise- und Aufenthaltsraum schon gestrichen wurde. Ein bisschen was gibt es aber noch zu tun, deshalb hat die KSJ für das letzte August-Wochenende noch eine weitere Arbeitsaktion eingeplant. „Alles was bisher nicht geschafft wurde, wird dann gemeinsam und mit viel Spaß angegangen“, kündigt sie an.

Zeltlager und Ferienfreizeiten bietet die KSJ Trier regelmäßig an – ein Wikingerlager an Pfingsten und ein Zirkus-Sommerlager waren es beispielsweise in diesem Jahr. Dafür nutzt die KSJ auch die von ihr betreuten Jugendhäuser in Nattenheim (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und in Rascheid.

DLRG Ortsgruppe Gillenfeld  Ob beim Schwimmen oder im Boot – im Wasser lässt sich gerade bei sommerlich heißen Temperaturen eine Menge Spaß haben. Dass diese Freude nicht durch gefährliche Unfälle getrübt wird, dafür ist die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aktiv. Dabei setzen die Retter einerseits auf frühzeitige und fortgesetzte Information über Gefahren und sicherheitsbewusstes Verhalten im und am Wasser. Im Fall der Fälle sind sie aber auch ausgebildet, aktiv Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren.

Das Schlüsselwort dabei lautet „ausgebildet“ und eben dieser Aufgabe hat sich die DLRG-Ortsgruppe in Gillenfeld (Landkreis Vulkaneifel)  in besonderem Maße verschrieben. Bei den Jüngsten fängt es an, getreu eines 1968 vom damaligen Vorsitzenden geprägten Satzes: „Kinder sind als Nichtschwimmer eine ständige Sorge, als Schwimmer aber eine wachsende Freude.“ Mit der Fortbildung zu Rettungsschwimmern wird dann bei interessierten Jugendlichen weiter gearbeitet. Und auch Aktive mit langjähriger Erfahrung lernen bei regelmäßig angebotenen Lehrgängen noch dazu.

Gefördert wird dieses ehrenamtliche Engagement für Lebensrettung durch „Meine Hilfe zählt“. Rund 1900 Euro sind bereits für das DLRG-Projekt gespendet worden. In Gillenfeld hat man das Geld unter anderem für Einsatzkleidung verwendet, die beim Rettungseinsatz an den Naturbädern der Eifelmaare notwendig ist. „Die letzte Spende ging ein für die Weiterbildung unserer Ausbilder – ein wichtiger Beitrag“, berichtet der Verein über den aktuellen Stand. Lehrgänge, Fachliteratur und Arbeitsmaterial für die Ausbildung stehen noch auf der Liste der Dinge, bei denen man sich über weitere Unterstützung freuen würde. Außerdem würde der Verein gerne ein Schlauchboot für Einsätze außerhalb der abgegrenzten Schwimmbereiche in den Eifelmaaren anschaffen.

Wer die DLRG bei ihrer Ausbildungsarbeit mit Jugendlichen unterstützen möchte, kann unter der Projektnummer 38445 spenden.

Verein Eifelkatzen in Not Stetige Unterstützung durch die TV-Leser erhält auch das Projekt „Tierarztbehandlungen“ des Vereins Eifelkatzen in Not: In den vergangenen dreieinhalb Jahren wurden insgesamt 7 550 Euro gespendet.

Anders als der Vereinsname vermuten ließe, sind die Tierfreunde  auch für Hunde und Co. im Einsatz. Und das nicht nur in der Eifel: Über Freunde und Partner unterstützt der Verein allein gelassene Straßentiere in Rumämien und Ungarn. Als erste Versorgung sind für diese Streuner zumeist Behandlungen beim Tierarzt erforderlich, beispielsweise Befreiung von Parasiten und Kastration. Ebenso kümmern sich der Verein und seine Partner um die seelischen Wunden: Zuwendung und Vertrauen sollen jenen Tieren zurückgegeben werden, die traumatische Erfahrungen erleben mussten.

Aktuell haben die „Eifelkatzen in Not“ 130 Euro aus dem Spendentopf verwendet, um angefallene Kosten für Kastrationen zu decken. „Liebe Tierfreunde, vielen Dank für eure stetige Unterstützung“, freut sich der Verein über die finanzielle Rückendeckung. Doch die Arbeit gehe weiter, solange es immer noch Tiere gibt, die ausgesetzt werden und verwahrlosen müssen.

Weitere Spenden unter der Projektnummer 22153 sind deshalb willkommen.