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Staatsanwaltschaft Trier zieht in ehemalige Reichsbahndirektion

Trier. Neues Domizil für die Staatsanwaltschaft Trier: Die Anklagebehörde mit rund 100 Mitarbeitern zieht Ende des Jahres vom derzeitigen Standort am Irminenfreihof in die ehemalige Reichsbahndirektion an der Ecke Christoph-/Balduinstraße.

(rm.) Damit ist die Umnutzung des größten Bürogebäude Triers (320 Räume) abgeschlossen. Die ursprünglichen Pläne, in den Dachgeschossen Wohnungen zu bauen, lässt die Triwo AG fallen.
Die Triwo hatte den in den frühen 1920er Jahren errichteten Komplex 2006 von der Bahn gekauft. Die Gesamt-Investitionssumme einschließlich des nun noch anstehenden Umbaus zweier Etagen für die Staatsanwaltschaft und die Fassadensanierung beziffert Triwo-Vorstand Peter Adrian auf knapp 20 Millionen Euro.

Die Staatsanwalt wird rund ein Drittel der insgesamt 10.000 Quadratmeter Nutzfläche belegen. Nachbarn in der Ex-Bahndirektion sind unter anderem das Mehrgenerationenhaus und die SPD-Regionalgeschäftsstelle.

Triers Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer zeigte sich auf TV-Anfrage „sehr froh, dass die Mitarbeiter künftig angemessene Diensträume haben und wir über ausreichend Archivflächen verfügen werden. Am Irminenfreihof arbeiten wir in sehr beengten Verhältnissen.“