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Städtetagspräsident Jensen stellt sich hinter Kampagne des DGB

Trier. Der Trierer Oberbürgermeister und rheinland-pfälzische Städtetagspräsident Klaus Jensen hat sich hinter die DGB-Kampagne für einen handlungsfähigen Staat gestellt. "Die meisten Städte und Gemeinden im Land können ihre Aufgaben nicht mehr so erfüllen, wie es Bund, Land und die Bürger von uns erwarten", sagte Jensen bei einer Veranstaltung der DGB in Trier.


Der öffentliche Nahverkehr in der Region drohe "völlig auseinanderzufallen", an den Schulen gebe es einen Sanierungsstau im dreistelligen Millionenbereich, und die Sanierung von Straßen werde verschoben in dem Wissen, "dass es in drei Jahren zehn Mal so teuer wird. Wir haben den finanziellen Zwang, Entscheidungen gegen die Vernunft zu treffen", sagte Jensen.
Der Trierer Oberbürgermeister schloss sich den DGB-Forderungen nach gerechten Steuern an. Gleichzeitig müsse aber auch die Verteilung neu geregelt werden. So müsse die Stadt Trier Schulen für die Umlandgemeinden bereithalten und noch die Schülerbeförderung bezahlen.red